Lerngänge - Projekte - Ausflüge

Schuljahr 2018/19

Gastbesuch: Herr Julio Eduardo Meléndez Núnez (50) aus El Salvador

Am Montag, den 18.03.2019 besuchten Herr Meléndez, Spanisch-Dolmetscherin Frau Coluco und Herr Barale, Referent für Globales Lernen beim Institut für Religionspädagogik Freiburg, die Klassen 3a, 3b und 4 während der ersten beiden Unterrichtsstunden im Musiksaal.  Die Veranstaltung fand im Rahmen zahlreicher Schulbesuche in Baden-Württemberg statt, die alljährlich zur Fastenzeit vom katholischen Hilfswerk Misereor organisiert werden. Anwesend waren auch die drei Klassenlehrerinnen, Frau Berwing, Frau Meier und Frau Fröhlich sowie Frau Rempe (Schulleiterin) und Herr Gottschlich, katholischer Religionslehrer.

Nachdem die Gäste mit dem Lied „Rucky Reiselustig in El Salvador“ stimmungsvoll begrüßt wurden, stellten sie sich den Kindern und Lehrkräften kurz vor. Danach zeigte Herr Meléndez, Betriebswirt, verheiratet und Vater dreier Söhne (28, 26 und 23) den Schülerinnen und Schülern einen achtminütigen Dokumentarfilm über Kinder und Jugendliche in El Salvador, dem kleinsten Staat Mittelamerikas mit sechs Millionen Einwohnern, dessen Fläche etwa der des Bundeslandes Hessen entspricht. Im Film wurde die Misereror-Hilfsorganisation FUNDASAL vorgestellt (Herr Meléndez ist dort seit 1997 ehrenamtlich tätig): Sie unterstützt Familien, dass diese möglichst alle ihre Kinder zur Schule schicken können – obwohl offiziell neun Jahre lang Schulpflicht besteht, geht oft nur ein Teil der Geschwister zum Unterricht, da viele Kinder ganztägig im Haushalt oder bei der Kaffeeeernte mithelfen müssen. Weiterhin werden Spiel- und Sportplätze errichtet, um den Kindern sinnvolle Freizeitaktivitäten zu ermöglichen – die meisten haben kaum Spielsachen zu Hause. In Zusatzangeboten zum Schulunterricht lernen die Kinder, wie man im Garten Obst und Gemüse anbaut und Schädlinge mit ungiftigen Mitteln, zum Beispiel mithilfe von Knoblauch, bekämpft.

Eine ganz wichtige Aufgabe von FUNDASAL besteht in der Unterstützung der Familien und Dorfgemeinden beim (Wieder-) Aufbau von Wohnhäusern: Durch Naturkatastrophen, vor allem Erdbeben, Vulkanausbrüche und Erdrutsche werden die oft sehr einfach gebauten Hütten oder Häuser beschädigt oder gar zerstört; Stahl und Beton können sich beim Hausbau nur die Reichen leisten. Doch FUNDASAL-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterweisen Jugendliche und Erwachsene vor Ort darin, Wohnhäuser wieder instand zu setzen oder neu aufzubauen (Hilfe zur Selbsthilfe): Sie zeigen ihnen, wie man mithilfe rechteckiger Schablonen Ziegel aus Lehm fertigt und damit ein stabiles und sogar erdbebensicheres Wohnhaus errichtet. Für ein kleines Haus werden etwa 600 Ziegel benötigt; die Mitarbeitenden der Organisation helfen dabei, dass die neuen Häuser – im Gegensatz zu den alten – häufig sogar über fließendes Wasser und einen elektrischen Stromanschluss verfügen. Wenn viele Gemeindemitglieder sich am Bau eines neuen Hauses beteiligen, kann dieses schon in drei bis vier Monaten fertig gestellt werden. In den bisherigen 51 Jahren ihres Bestehens ist es gelungen, mit Hilfe von FUNDASAL 51.000 solcher Häuser zu errichten.

Ein weiteres wichtiges Anliegen der Organisation besteht darin, Jugendlichen eine Zukunftsperspektive zu geben. Da der Altersdurchschnitt in El Salvador mit 23,8 Jahren sehr niedrig ist, finden viele Jugendliche keine Arbeit und treten in eine der Jugendbanden ein, wo sie oft zusätzlich drogenabhängig werden und später im Gefängnis landen oder beim Kampf mit dem Militär oder der Polizei sogar auf der Straße umkommen.

Im dreimonatigen Kurs „Mein Lebensplan“ werden Jugendlichen Möglichkeiten für eine andere, bessere Zukunft aufgezeigt: FUNDASAL unterstützt sie dabei, einen Schulabschluss zu machen, eine Lehrstelle zu bekommen, etwa als Bäcker, Gärtnerin oder Schreiner, und somit ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Viele helfen außerdem beim Hausbau in den Dörfern, bei der Renovierung öffentlicher Gebäude wie Schulen oder Turnhallen und bei der Errichtung von Sportanlagen mit. So wird ihr Selbstwertgefühl gestärkt und sie erhalten eine neue, tragfähige Lebensperspektive.

Nach dem Film zeigten die Gäste den Kindern noch viele Bilder und beantworteten geduldig und gut verständlich die zahlreichen, oft sehr interessanten Fragen der Schülerinnen und Schüler.

Mit herzlichem Applaus wurden die Gäste nach 90 Minuten verabschiedet.

(J. Gottschlich)

Narri Narro - die Krutstorze sin do ...

 

Auch in diesem Schuljahr waren der Krutschniider und der Krutstorze (Herr Schwenninger und Frau Schlatterbei den Drittklässlern zu Besuch, um vertiefend über die Tradition und das Brauchtum der Gottemer Fasnet zu berichten. Die SchülerInnen durften die Maske ausprobieren und mit dem Schellenkranz den Narrensprung üben. Gerne beantworte-en die beiden die zahlreichen Fragen der Kinder.

 

Gottesdienst im Seniorenwohnheim Kreuzsteinäcker

 

Am Freitag, den 22.02.2019 von 16:00 bis 16:50 Uhr haben evangelische und katholische Kinder aus den 3. und 4. Klassen der Grundschulen Gottenheim und March-Hugstetten bereits zum zweiten Mal einen ökumenischen Gottesdienst im Seniorenwohnheim Kreuzsteinäcker in Freiburg-Littenweiler unter Leitung von Herrn Bruno Gebele mitgestaltet. Dieses Mal ergab sich ein Kinderchor aus sechs Mädchen und acht Jungs.

Acht Kinder wurden von zwei Müttern und einer Großmutter mit dem PKW zum Festsaal des Wohnheims gebracht; sechs weitere Schülerinnen und Schüler kamen in Begleitung von Herrn Gottschlich mit Bus und Straßenbahn.

Musikalisch begleitet wurden die Lieder der Kinder von den Eltern von Herrn Gottschlich (Altblockflöte und Gitarre) sowie von Herrn Gottschlich selbst (Chorleitung und Gitarre).

Auch die Seniorinnen und Senioren waren zum Mitsingen eingeladen; zuvor wurden ihnen Fotokopien alller Lieder ausgehändigt.

Die Kinder sangen:

Herr, wir bitten, komm und segne uns

Laudato si, o mi Signore

Halleluja, preiset den Herrn

Echt elefantastisch

Wenn man tut, was Gott gefällt

Halte zu mir, guter Gott

Wo Menschen sich vergessen

Die Schülerinnen und Schüler haben mit Freude an dem Gottesdienst teilgenommen.

Nach dem Gottesdienst bekamen sie herzlichen Applaus, einen Bleistift mit Notenschlüsseln und Süßigkeiten.

Im Februar oder März 2020 werden Kinder aus den 3. und 4. Klassen beider Grundschulen wieder herzlich dazu eingeladen sein, einen ökumenischen Gottesdienst im Wohnheim Kreuzsteinäcker musikalisch mitzugestalten. Die Elternbriefe hierzu werden von Herrn Gottschlich direkt nach den Weihnachtsferien ausgegeben.

(J. Gottschlich)

Energieprojekt : Stand by (gesponsert von der L-Bank)

 

In insgesamt 4 Projektstunden, die der Energieberater Herr Hause von der Energieagentur Regio Freiburg anleitete , wurden die Dritt- und Viertklässler mit den aktuellen Fragen der Energiepolitik konfrontiert. Wie wird Energie erzeugt? Was ist "gute", was ist "schlechte" Energieerzeugung? Wie können wir Energie sparen? Wo geht die entwicklung hin? Wie viel Energie verbraucht was im Haushalt? Das waren die Fragen mit denen sich die SchüleInnen auseinandersetzten.

 

Seilspringprojekt der dritten Klassen 

Herz-Vorsorge, die Schulkindern Spaß macht

 

Laufen, Springen, Ballspielen – was eigentlich dem natürlichen Bewegungsdrang von

Kindern entspricht, gehört leider oft nicht mehr selbstverständlich zu deren Tagesablauf. So spielen viele Kinder am Computer oder schauen fern. Eine Folge davon: Weltweit ist bereits mehr als jedes fünfte Schulkind übergewichtig.

 

Um Kinder wieder zu mehr Bewegung zu motivieren, hat die Deutsche Herzstiftung das Präventionsprojekt „Skipping Hearts“ (www.skippinghearts.de) initiiert. Denn wer

bereits von Kind an einen gesunden Lebensstil (Bewegung, gesunde Ernährung) pflegt, verringert das Risiko im Alter am Herzen zu erkranken.

 

An unserer Grundschule führte „Skipping Hearts“ deshalb einen zweistündigen Basis-Kurs am 28.11.2018 mit allen Drittklässlern durch. Der Kurs vermittelte die sportliche Form des Seilspringens – das „Rope Skipping“. Geübt wurden zahlreiche Sprungvariationen, die allein, zu zweit oder in der Gruppe durchgeführt wurden. Am Ende führten die Drittklässlern der gesamten Schule ihre erlernten Sprünge auf.

 

Wir bedanken uns herzlich bei unserer Übungsleiterin, die den Workshop geleitet hat. Es war toll anzusehen, wie motiviert und mit Freude an der Bewegung unsere Drittklässler mitgemacht haben.

 

H. Helmer

 

Ernährungsführerschein der dritten Klassen

Zum  Schulcuricculum der GSG gehört auch für die dritten Klassen die Durchführung eines umfangereichen Projektes zum Thema gesunde Ernährung, Nahrung und Bewegung, dem sogenannten "Ernährungsführerschein". 

Besonder große Freude machte den Schülern das gemeinsame Kochen und die Prüfung zum Ernährungsführerschein, zu der Gäste eingeladen, bekocht und bewirtet wurden.

Schuljahr 2017/18

Mein Heimatort

 

Auch in diesem Schuljahr waren die Drittklässler wieder auf Exkursion in ihrer Heimatgemeinde Gottenheim unterwegs. Schülerinnen berichten darüber:

 

Im Rathaus

Am 11.07.2018 war die Klasse 3 im Rathaus. Wir haben dem Bürgermeister 36 Fragen gestellt. Danach durften wir uns in das Gästebuch eintragen. Der Bürgermeister hat uns sogar ein Autogramm gegeben. Wir saßen im Sitzungssaal. Am Schluss machten wir noch ein Abschlussfoto.

 

Bericht von Jamilah und Emily S.

 

Gottenheim-Rallye

Am Mittwoch, den 18.07.2018 haben wir, die dritte Klasse, zu dem Thema "Der Ort, in dem wir leben“ eine Gottenheim-Rallye durchgeführt. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht!

Am meisten hat uns der Besuch bei der alten Gerberei gefallen. Am Bachplatz haben wir eine Vesperpause gemacht. Dann sind wir wieder losgezogen.

 

Bericht von Anni

 

Klasse 4 auf dem Landschulheim

 

Vom 11. bis zum 13. Juli haben die Viertklässer ein paar wunderschöne, sonnige Tage auf dem Altenvogtshof in Oberried bei Familie Tröscher verbracht. Sie haben dabei viel über das Leben und Arbeiten auf dem Bauernhof und über gesunde Ernährung gelernt und durften bei vielen Aktivitäten mitmachen, z. B. Brot backen, Nudeln herstellen, leckere und gesunde Speisen zubereiten wie z. B. Obstjoghurt, Kräuterquark, Butter, Bratkartoffeln, Haferflocken, Popcorn. Auch haben sie geholfen die Tiere zu versorgen, Ställe ausgemistet und sich rührend um die Häschen gekümmert. Herr Tröscher hat den Kindern die alte Wassermühle vorgeführt und natürlich kam auch Spiel und Spaß nicht zu kurz!

 

Besuch der Ausstellung „Mathematicum“

 

Am Freitag, den 06.07.18, besuchte die dritte Klasse die interaktive Ausstellung „Mathematicum“ im Kreismedienzentrum in Freiburg. Nach einer kurzen Einführung durften die Kinder die vielen interessanten mathematischen Spiele, Knobelaufgaben und Beobachtungen zu physikalischen Gesetzmäßigkeiten ausprobieren.

Ein Highlight war die „Mega-Seifenblasen-Apparatur“, in die man hineinstieg und sich mit einer Ziehvorrichtung mit einer riesigen Seifenblase umhüllte. Sehr beliebt waren auch Tische, bei denen man unterschiedliche geometrische Formen aus Einzelteilen formen musste. Das war gar nicht so einfach! Am Computer konnte man auch aus einzelnen Takten eine eigene Komposition herstellen oder mit Spiegelgebilden arbeiten. Insgesamt wurden 40 Stationen angeboten.

Das war eine Ausstellung, die man gern weiterempfehlen möchte.

 

Besuch im Alamannenmuseum Vörstetten

 

Zum Sachunterrichtsthema „Die Alamannen“ besuchte die vierte Klasse gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Meier und Frau Hess das Alamannenmuseum in Vörstetten. Dort erhielten sie eine sehr interessante Führung durch das Museumshaus und den nachgebauten Alamannenhof. Im Anschluss daran durften die Kinder Lehm stampfen und damit eine Lehmwand verputzen und Metallschmuck, wie ihn die Alamannen trugen, herstellen. So konnte am Ende jedes Kind nicht nur viel Wissen und matschige Hosen, sondern auch ein schönes Schmuckstück mit nach Hause nehmen. Ein großer Dank geht an den Förderverein der Grundschule Gottenheim für den Bildungszuschuss, den jeder Schüler für diese Aktion erhalten hat!

Politischer Weinberg

Die Klassen 3 und 4, mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Fröhlich und Frau Meier, sind in diesem Schuljahr erstmalig in ein besonders Projekt unter der  Leitung der Gemeinde Gottenheim eingebunden, dem "Politischen Weinberg".

 

Was in einer Weinbaugemeinde wie Gottenheim naheliegt, wird nun bildungspolitisch umgesetzt.

Die SchülerInnen erfahren im Laufe des Schuljahres alles rund um den Weinbau, wobei sie auch wissenschaftliche Unterstützung erhalten.

 

Die beiden Klassen wurden während des Projekts von  Herrn Max Dersch von der Gemeinde Gottenheim betreut. Das letzte Mal hatten die SchülerInnen naturnahen Unterricht mit Herrn Reinhold Treiber und Anne Böhringer vom Landschaftserhaltungsverband Breisgau- Hochschwarzwald.

Der 3.Besuch im Weinberg

Besuch aus Indien

 

Unser katholischer Religionslehrer, Herr Gottschlich, hat den SchülernInnen der Klassen 3 und 4 im Rahmen der MISEREOR Fastenaktion 2018 die Begegnung mit einem Friedensaktivisten aus Indien ermöglicht. Im Religionsunterricht wurde zuvor für beide Konfessionen das Thema vorbereitet. Herr Kumar kam mit einer Dolmetscherin. Er berichtete von seinem aktuellen Projekt, freute sich über die rege Mitarbeit der Kinder und beantwortete geduldig ihre Fragen.