Lerngänge - Projekte - Ausflüge

Klasse 4 im Landschulheim

 

Gesamtbericht zum Landschulheim — Die vierte Klasse auf dem Feldberg

Am Montag, den 01.07.2019, brachten die Eltern der Klasse 4 ihre Kinder um 7.30 Uhr zum Feuerwehrhaus in Gottenheim. Dort warteten ihre Klassenlehrerin Frau Fröhlich und ihr Religionslehrer Herr Gottschlich auf sie. Als alle 18 Kinder angekommen waren, ging es zu einer Bushaltestelle in der naheliegenden Hauptstraße. Leider hatte ihr Bus eine halbe Stunde Verspätung, weswegen sie später dran waren. Der Bus brachte die Klasse an den Freiburger Hauptbahnhof, wo sie mit ihren Lehrern in einen Zug einstiegen, der sie nach Titisee brachte. Von dort aus ging es wieder in einem Bus zum Feldberger Hof. Dort angekommen besichtigten die Kinder das „Haus der Natur“, wo ihnen der Ranger Achim Laber viel Wissens-wertes über den Feldberg und die Natur erzählte. Anschließend kauften sich einzelne Kinder noch ein Andenken ans „Haus der Natur “. Es folgte eine kleine Vesperpause. Frisch gestärkt wanderte die Klasse samt Lehrern den Feldberg hoch. Nach ein paar Kilometern erreichten sie das „Naturfreundehaus“. Die Kinder untersuchten das Außengelände, da sie erst später in ihre Zimmer gelassen wurden. In ihren Zimmern angekommen, packten sie ihre Koffer aus, die Frau Pietsch und Frau Tempes zuvor hinaufgefahren hatten. Die Klasse machte sich frisch und ging anschließend in den Gästeraum, um dort gemeinsam Abend zu essen. Kurz vor dem Schlafengehen erzählte Herr Gottschlich den Kindern noch eine Gruselgeschichte.

Am nächsten Morgen frühstückte die Klasse und traf sich mit dem Naturpädagogen Benni Hug, mit dem sie zu einem Bach in einem nahegelegenen Waldstück gingen. Er lehrte sie dort sehr viel über das Wasser. Auch auf dem Rückweg klärte er die Kinder über die verschiedenen, zum Teil auch essbaren Pflanzen auf. Anschließend kam die Klasse mit dem Naturpädagogen und den Lehrern zurück ans Naturfreundehaus, wo der zweite Teil des Programms begann. Die Kids bildeten 2 Neunergruppen und suchten zuerst 30 Gegenstände: Blätter, Steine, kleine Stöcke u.v.m.. Daraus bauten sie tolle Kunstwerke, die sie jeweils der anderen Gruppe präsentierten. Danach bekamen sie eine Suchaufgabe, die ihnen sehr viel Spaß machte. Herr Hug machte mit den Kindern zum Abschied noch ein kleines Tierquiz und ein Abschlussspiel. Nach dem gemeinsamen Abendessen traf sich die Klasse mit ihren Lehrern zum Bunten Abend. Alle trugen etwas zum Abend bei, was ihn noch schöner und bunter machte. Nach einer gruseligen Geschichte von Herrn Gottschlich gingen alle Kinder ins Bett.

Am nächsten Tag musste die Klasse schon um 6.30 Uhr aufstehen. Zum letzten Mal frühstückten sie im Naturfreundehaus. Dann brachen die Kinder mit ihren Lehrern auf. Als sie an der Bushaltestelle angekommen waren, stieg die Klasse in einen Bus ein, der sie wieder nach Titisee brachte. Von dort aus stiegen sie in einen Zug, der sie auf Freiburgerboden zurückfuhr. Bald waren wieder alle zu Hause, denn von Freiburg aus war es nur ein kurzes Stück mit dem Bus, bis sie in Gottenheim ausstiegen. Alle Kinder liefen zum Feuerwehrhaus, wo sie jubelnd von ihren Eltern in Empfang genommen wurden.

Emily Bühler

 

 

Drittklässler beim Bürgermeister

 

Den Heimatort erkunden und erforschen, steht seit Jahren auf dem Lehrplan der Drittklässler unserer Grundschule. Dazu gehört, ebenfalls schon seit Jahren, der Besuch beim Bürgermeister im Rathaus. So empfing Herr Riesterer die 24 Kinder im Sitzungssaal des Rathauses und gab ihnen zu ihren vielfältigen Fragen Rede und Antwort. Besonders beeindruckt waren die SchülerInnen von der Amtskette des Bürgermeisters, in die u.a. die verschiedenen jahrhunderte-alten Namen von Gottenheim eingraviert sind.

Klasse 4 besucht das islamische Zentrum in Freiburg

 

Erstaunlich viel Gemeinsamkeiten mit dem Christentum

Besuch der 4. Klasse im Islamischen Zentrum Freiburg-Stühlinger

Am Donnerstag, den 27. Juni 2019 besuchte die vierte Jahrgangsstufe zusammen mit Frau Fröhlich, der Klassenlehrerin und dem katholischen Religionslehrer,
Herrn Gottschlich, von 10.00 bis 11.30 Uhr das Islamische Zentrum in Freiburg-Stühlingen. Vor dem Eingang wurden wir von Herrn Osman Taylan Ayra freundlich begrüßt. Er wurde in der Türkei geboren, lebt aber schon seit vielen Jahren in Deutschland und beherrscht die deutsche Sprache sehr gut.

Das Islamische Zentrum war früher eine Metzgerei, diente ab Mitte der 1960er Jahre türkischen Gastarbeiterinnen und Gastarbeitern als Treffpunkt und wird seit 1971 vorwiegend zum gemeinsamen Gebet und für Gottesdienste genutzt.

Wir stellten unsere Schuhe ins Schuhregal und nahmen in einem Halbkreis auf dem mit einem roten Teppich ausgelegten großen Gebetsraum Platz. Danach erklärte uns Herr Ayra einige Besonderheiten des Raumes: Die Gebetsnische ist nach Südosten, in Richtung Mekka in Saudi-Arabien, der Geburtsstadt des Propheten Mohammed ausgerichtet. Tritt der Imam mit dem Rücken zu den Anwesenden zum Vorbeten in diese Nische hinein, hallen seine Worte von dort aus als Echo in den Raum, was die Gläubigen beim Mitbeten unterstützt. In die Gebetsnische ist auf Kopfhöhe das islamische Glaubensbekenntnis in arabischer Schrift in Kalligraphie (kunstvoller Handschrift) notiert: „Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt, außer dem einzigen Gott, und dass Mohammed sein Prophet (Gesandter) ist“. Wie auch noch in vielen Kirchen, befindet sich neben der Gebetsnische eine Kanzel, die der Imam zur Predigt beim Freitagsgottesdienst besteigt.

Herr Ayra zeigte uns einige Ausgaben des Koran, darunter auch eine sehr prachtvoll gestaltete.
Zumeist wird er durchgehend in der arabischen Originalsprache gedruckt; es gibt aber auch Ausgaben, in denen alle 114 Suren (Kapitel) in die jeweilige Landessprache übersetzt sind.

 

Die erste Sure aus dem Koran, deren Text an den ersten Psalm aus der Bibel erinnert, sang Herr Ayra uns auf Arabisch vor und führte dazu auch die beim Gebet im Islam üblichen Gesten aus: Muslime knien beim Gebet und bekräftigen es durch viele Verbeugungen (Moschee heißt übersetzt: Ort der Nierderwerfung). Nachdem Herr Ayra den Text dieser Sure auf Deutsch übersetzt hatte, erläuterte er den Kindern die fünf Gebetszeiten im Islam. Hierbei waschen sich Muslime vor jedem Gebet Hände, Arme, Füße und das Gesicht, um so auch im übertragenen Sinne „gereinigt“ vor Gott zu treten. Die erste Gebetszeit muss vor Sonnenaufgang beendet sein, die zweite ist am Mittag, die dritte nachmittags, die vorletzte endet vor Sonnenuntergang und die letzte beginnt, sobald es ganz dunkel ist. Gebetet werden kann auch zu Hause oder an einem anderen stillen und sauberen Ort. Die Gebetstexte stammen aus dem Koran; eine Gebetszeit dauert zwischen fünf und zehn Minuten. Jedes Gebet beginnt und endet mit den Worten „Gott ist unvorstellbar groß“. Insgesamt werden Gott im Islam 99 Namen beziehungsweise Eigenschaften zugeschrieben, von denen die Barmherzigkeit am wichtigsten ist – ganz ähnlich wie im Christentum. Neben Jesus, dem für Muslime nach Mohammed (570–632) zweitwichtigsten Propheten, wird auch Jesu Mutter Maria im Islam sehr verehrt.

Ähnlich wie das Christentum in den 40 Werktagen vor Ostern kennt auch der Islam eine Fastenzeit: Während des Monats Ramadan darf zwischen Sonnenaufgang und – untergang nichts gegessen und getrunken werden. Weiterhin sind alle Muslime dazu verpflichtet, 2,5 % ihres Vermögens am Arme zu spenden und, wenn es ihre finanzielle Situation und ihr Gesundheitszustand erlauben, ein Mal im Leben an einer Wallfahrt nach Mekka teilzunehmen. Dort wird dann von allen Pilgerinnen und Pilgern die würfelförmige und in ein schwarzes Tuch eigehüllte Kaaba, das wichtigste Heiligtum des Islam, sieben Mal umrundet.

 

Herr Ayra beantwortete fachkundig und gut verständlich alle Fragen der Kinder. Hierbei ging es neben der Erklärung von Symbolen wie dem Halbmond oder der Farbe Grün beispielsweise um Kleider- und Speisevorschriften im Islam. Zur Frage, warum Männer und Frauen in der Moschee getrennt sitzen, erklärte Herr Ayra, dass sich dadurch alle beim Gebet voll und ganz auf Gott konzentrieren können. Auch betonte er, dass die überaus große Mehrheit der Musliminnen und Muslime ein friedliches Zusammenleben mit anderen Religionen, vor allem dem Christentum, wünsche und die Anwendung von Gewalt ablehne. Gerade in Indonesien, dem Land mit den weltweit meisten Musliminnen und Muslimen, sei deren Verhältnis zu Christinnen und Christen meistens unproblematisch und tolerant. Herr Ayra erklärte auch, dass Mohammed einst zusammen mit Christen in der Moschee gebetet und ihnen Schutz gewährt habe. Angesprochen wurde aber auch die derzeitige Christenverfolgung in einigen islamischen Staaten.

 

Nachdem wir uns noch den Gebetsraum der Frauen im ersten Obergeschoss angeschaut hatten, verabschiedeten wir uns von Herrn Ayra, der den Kindern noch Bonbons mit auf den Weg gab.

Es war ein interessanter Besuch, bei dem die Kinder viel Neues über den Islam gelernt haben.

J. Gottschlich

Schuljahr 2018/19

Schulpastorales Wochenende am Schluchsee

 

Der Schluchsee aus vielen Blinkwinkeln und Glück mit dem Wetter

 

Vom 17. bis 19. Mai 2019 fand das diesjährige schulpastorale Wochenenden für Kinder aus den dritten und der vierten Klasse der Grundschule Gottenheim unter der Leitung von Herrn Gottschlich und der Begleitung von Frau Anja Klein (Mutter von Ronja aus Kl. 4) statt.

Da einige Eltern freundlicherweise Kinder und Gepäck freitags von der Grundschule Gottenheim zum Freiburger Hauptbahnhof gebracht und sonntags von dort wieder abgeholt haben, blieben uns Fahrten in den manchmal recht vollen Bussen des Schienenersatzverkehrs erspart. Umso mehr Platz hatten wir dann in der Höllentalbahn nach Schluchsee, wo sich die Kinder mit ihrem Gepäck gemütlich einrichten konnten.

 

Pünktlich um 16.30 Uhr erreichten wir die Jugendherberge Seebrugg. Nach der Aufnahme von Gruppenfotos und der Begrüßung durch die Leiterin, Frau Waldvogel, gingen die Kinder auf ihre drei Zimmer (3 Mädchen, 5 Mädchen, 4 Jungs), packten ihre Koffer aus und bezogen mithilfe von Frau Klein und Herrn Gottschlich ihre Betten. Nach dem Abendessen (Fisch mit Kartoffeln, Rührei und Salatbüfett) durften alle fast zwei Stunden spielen, zum Beispiel auf dem Fußballplatz der Jugendherberge. Danach fuhren wir mit dem Zug zum Bahnhof Schluchsee (932 m) und wanderten von dort aus auf den Riesenbühlturm (1098 m). Der Aufstieg war zwar nicht sehr steil, aber wir benötigten anderthalb Stunden, sodass leider schon zu dunkel war, um vom Turm aus noch schöne Fotos zu machen. Die Aussicht auf das beleuchtete Dorf und den dunklen See war trotzdem eindrucksvoll. Eigentlich wollte Herr Gottschlich auf dem Aussichtsturm noch eine Geschichte erzählen, aber da einige Kinder etwas froren, kehrten wir ziemlich bald wieder zur Jugendherberge zurück – wer wollte, konnte dann dort noch das Märchen vom Geist aus der Flasche hören.

Auf diesem Rückweg, anfangs bei stärkerem, später bei nur noch leichtem Regen, konnten wir unsere Taschenlampen gut gebrauchen.

 

Samstags fuhren wir nach dem Frühstück und dem Richten der Lunchpakete wieder das kurze Stück mit dem Zug nach Schluchsee. Pünktlich um 10 Uhr erreichten wir dort die evangelische Petruskirche, wo Pfarrerin Gabriele Heuß und die Eltern von Herrn Gottschlich uns schon erwarteten. Frau Heuß erklärte uns etwa eine Stunde lang die Kirche und zeigte dabei auch viele interessante Einrichtungs- und Kultgegenstände, zum Beispiel kleine Zinnbecher, aus denen Gottesdienstbesucherinnen und –besucher beim Abendmahl Traubensaft trinken oder Altartücher, die farblich zur jeweiligen Festzeit des Kirchenjahres passen. Dort, wie auch später in der katholischen Kirche, sangen die Kinder, von Altflöte und Gitarre begleitet, einige neuere geistliche Lieder. Zwei Kinder durften auch kurz etwas auf der Orgel vorspielen.

 

In der katholischen Kirche fanden viele Kinder die 15 Kreuzwegstationen, gestaltet vom Breisacher Bildhauer Helmut Lutz (78), besonders interessant. Dort, wie auch sonst in diesem Gotteshaus, ist es ihm und den Kirchenarchitekten überzeugend gelungen, ältere mit neueren Kunstwerken und Stilelementen zu verknüpfen. Interessant ist zudem, dass die Kirche als Grundriss ein Siebeneck hat und ihr Altarraum, wie auch bei der evangelischen Petruskirche, nicht nach Osten, sondern nach Süden weist. Von Bischof Nikolaus von Myra (ca. 270–326), dem Schutzpatron der Kirche, finden sich zwei Figuren in der Kirche, eine aus Gold am Hochaltar und eine bemalte aus Holz in der Mitte der rechten Seite.

 

Nach den Kirchenbesuchen vesperten wir uns auf dem Kirchenvorplatz. Nachdem einige Kinder Souvenirs gekauft hatten, gingen wir zurück zum Bahnhof, verabschiedeten uns von Herrn Gottschlichs Eltern und fuhren mit dem Zug fünf Minuten lang nach Aha. Von dort aus wanderten wir nach einem kurzen Aufenthalt am Strand zunächst fünf Kilometer am Fischaufzuchtweiher vorbei zum Unterkrummenhof auf der nördlichen Waldseite des Schluchsees. Hier legten wir anderthalb Stunden Pause ein und stärkten uns mit Pommes Frites, Würstchen, Getränken und Eis. Einige Kinder verweilten bei den Ziegen, Kühen und Wachteln, andere beschäftigten sich auf dem Spielplatz oder am Strand.

Um 16.15 Uhr brachen wir wieder auf, um die restlichen sechs Kilometer rechtzeitig bis zum Abendessen zu schaffen. Unser Weg führte an einer Fischerhütte, einem Brunnen mit Trinkwasser und einem Wasserkraftwerk vorbei, bevor wir die Brücke entlang der 62 Meter hohen Staumauer überquerten und, recht erschöpft, zwischen 18:30 und 18:45 wieder in der Jugendherberge eintrafen. Dort gab es zum Abendessen Gyros mit Reis, Geschnetzeltes mit Nudeln und Salat. Danach durften die Kinder frei spielen. Einige feierten in einem der Schlafzimmer eine kleine Party. Vor dem Einschlafen erzählte Herr Gottschlich allen Interessierten im Gemeinschaftsraum noch die Geschichte vom Magnetberg aus 1001 Nacht.

 

Auch der Sonntag begann mit Frühstück und dem Richten der Lunchpakete. Danach packten die Kinder ihr Gepäck, stellten es im Gemeinschaftsraum ab, fegten ihre Zimmer aus und sortierten ihren Müll. Dann fuhren wir wieder mit dem Zug nach Schluchsee, wo die Kinder noch eine Dreiviertelstunde am Strand und in einer Schiffschaukel spielen konnten, bevor die einstündige Schiffsrundfahrt begann. Zunächst bekam jedes Kind noch ein Eis, danach teilten wir uns auf: Manche nahmen auf dem Oberdeck des Schiffes Platz, von wo aus man ein gute Aussicht hatte und sehr schöne Fotos machen konnte; wem es dort zu kalt war, setzte sich an einen der Tische im warmen Innenraum. Nach der Rundfahrt spazierten wir zurück zur Jugendherberge, aßen die zuvor gerichteten Vesperbrötchen und brachen mit unserem Gepäck zur Rückfahrt zum Bahnhof auf. Auf der Rückfahrt war im Zug nicht viel Betrieb, sodass wir uns über zwei Waggons gut verteilen konnten. Die meisten Kinder spielten Karten und aßen ihre restlichen Süßigkeiten auf, bevor sie sogleich nach der Ankunft des Zuges in Freiburg von einigen Eltern abgeholt wurden.

 

Es war ein schönes, stimmungsvolles und größtenteils auch friedliches Wochenende, an dem die acht Mädchen und vier Jungs mit Interesse und Freude teilgenommen haben. Besonders dankbar waren wir dafür (neben dem wie immer guten Service der Jugendherberge), entgegen der Wettervorhersage sowohl samstags als auch sonntags vor weiteren Regenfällen verschont geblieben worden zu sein.

Josef Gottschlich

 

Gastbesuch: Herr Julio Eduardo Meléndez Núnez (50) aus El Salvador

Am Montag, den 18.03.2019 besuchten Herr Meléndez, Spanisch-Dolmetscherin Frau Coluco und Herr Barale, Referent für Globales Lernen beim Institut für Religionspädagogik Freiburg, die Klassen 3a, 3b und 4 während der ersten beiden Unterrichtsstunden im Musiksaal.  Die Veranstaltung fand im Rahmen zahlreicher Schulbesuche in Baden-Württemberg statt, die alljährlich zur Fastenzeit vom katholischen Hilfswerk Misereor organisiert werden. Anwesend waren auch die drei Klassenlehrerinnen, Frau Berwing, Frau Meier und Frau Fröhlich sowie Frau Rempe (Schulleiterin) und Herr Gottschlich, katholischer Religionslehrer.

Nachdem die Gäste mit dem Lied „Rucky Reiselustig in El Salvador“ stimmungsvoll begrüßt wurden, stellten sie sich den Kindern und Lehrkräften kurz vor. Danach zeigte Herr Meléndez, Betriebswirt, verheiratet und Vater dreier Söhne (28, 26 und 23) den Schülerinnen und Schülern einen achtminütigen Dokumentarfilm über Kinder und Jugendliche in El Salvador, dem kleinsten Staat Mittelamerikas mit sechs Millionen Einwohnern, dessen Fläche etwa der des Bundeslandes Hessen entspricht. Im Film wurde die Misereror-Hilfsorganisation FUNDASAL vorgestellt (Herr Meléndez ist dort seit 1997 ehrenamtlich tätig): Sie unterstützt Familien, dass diese möglichst alle ihre Kinder zur Schule schicken können – obwohl offiziell neun Jahre lang Schulpflicht besteht, geht oft nur ein Teil der Geschwister zum Unterricht, da viele Kinder ganztägig im Haushalt oder bei der Kaffeeeernte mithelfen müssen. Weiterhin werden Spiel- und Sportplätze errichtet, um den Kindern sinnvolle Freizeitaktivitäten zu ermöglichen – die meisten haben kaum Spielsachen zu Hause. In Zusatzangeboten zum Schulunterricht lernen die Kinder, wie man im Garten Obst und Gemüse anbaut und Schädlinge mit ungiftigen Mitteln, zum Beispiel mithilfe von Knoblauch, bekämpft.

Eine ganz wichtige Aufgabe von FUNDASAL besteht in der Unterstützung der Familien und Dorfgemeinden beim (Wieder-) Aufbau von Wohnhäusern: Durch Naturkatastrophen, vor allem Erdbeben, Vulkanausbrüche und Erdrutsche werden die oft sehr einfach gebauten Hütten oder Häuser beschädigt oder gar zerstört; Stahl und Beton können sich beim Hausbau nur die Reichen leisten. Doch FUNDASAL-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterweisen Jugendliche und Erwachsene vor Ort darin, Wohnhäuser wieder instand zu setzen oder neu aufzubauen (Hilfe zur Selbsthilfe): Sie zeigen ihnen, wie man mithilfe rechteckiger Schablonen Ziegel aus Lehm fertigt und damit ein stabiles und sogar erdbebensicheres Wohnhaus errichtet. Für ein kleines Haus werden etwa 600 Ziegel benötigt; die Mitarbeitenden der Organisation helfen dabei, dass die neuen Häuser – im Gegensatz zu den alten – häufig sogar über fließendes Wasser und einen elektrischen Stromanschluss verfügen. Wenn viele Gemeindemitglieder sich am Bau eines neuen Hauses beteiligen, kann dieses schon in drei bis vier Monaten fertig gestellt werden. In den bisherigen 51 Jahren ihres Bestehens ist es gelungen, mit Hilfe von FUNDASAL 51.000 solcher Häuser zu errichten.

Ein weiteres wichtiges Anliegen der Organisation besteht darin, Jugendlichen eine Zukunftsperspektive zu geben. Da der Altersdurchschnitt in El Salvador mit 23,8 Jahren sehr niedrig ist, finden viele Jugendliche keine Arbeit und treten in eine der Jugendbanden ein, wo sie oft zusätzlich drogenabhängig werden und später im Gefängnis landen oder beim Kampf mit dem Militär oder der Polizei sogar auf der Straße umkommen.

Im dreimonatigen Kurs „Mein Lebensplan“ werden Jugendlichen Möglichkeiten für eine andere, bessere Zukunft aufgezeigt: FUNDASAL unterstützt sie dabei, einen Schulabschluss zu machen, eine Lehrstelle zu bekommen, etwa als Bäcker, Gärtnerin oder Schreiner, und somit ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Viele helfen außerdem beim Hausbau in den Dörfern, bei der Renovierung öffentlicher Gebäude wie Schulen oder Turnhallen und bei der Errichtung von Sportanlagen mit. So wird ihr Selbstwertgefühl gestärkt und sie erhalten eine neue, tragfähige Lebensperspektive.

Nach dem Film zeigten die Gäste den Kindern noch viele Bilder und beantworteten geduldig und gut verständlich die zahlreichen, oft sehr interessanten Fragen der Schülerinnen und Schüler.

Mit herzlichem Applaus wurden die Gäste nach 90 Minuten verabschiedet.

(J. Gottschlich)

Narri Narro - die Krutstorze sin do ...

 

Auch in diesem Schuljahr waren der Krutschniider und der Krutstorze (Herr Schwenninger und Frau Schlatterbei den Drittklässlern zu Besuch, um vertiefend über die Tradition und das Brauchtum der Gottemer Fasnet zu berichten. Die SchülerInnen durften die Maske ausprobieren und mit dem Schellenkranz den Narrensprung üben. Gerne beantworte-en die beiden die zahlreichen Fragen der Kinder.

 

Gottesdienst im Seniorenwohnheim Kreuzsteinäcker

 

Am Freitag, den 22.02.2019 von 16:00 bis 16:50 Uhr haben evangelische und katholische Kinder aus den 3. und 4. Klassen der Grundschulen Gottenheim und March-Hugstetten bereits zum zweiten Mal einen ökumenischen Gottesdienst im Seniorenwohnheim Kreuzsteinäcker in Freiburg-Littenweiler unter Leitung von Herrn Bruno Gebele mitgestaltet. Dieses Mal ergab sich ein Kinderchor aus sechs Mädchen und acht Jungs.

Acht Kinder wurden von zwei Müttern und einer Großmutter mit dem PKW zum Festsaal des Wohnheims gebracht; sechs weitere Schülerinnen und Schüler kamen in Begleitung von Herrn Gottschlich mit Bus und Straßenbahn.

Musikalisch begleitet wurden die Lieder der Kinder von den Eltern von Herrn Gottschlich (Altblockflöte und Gitarre) sowie von Herrn Gottschlich selbst (Chorleitung und Gitarre).

Auch die Seniorinnen und Senioren waren zum Mitsingen eingeladen; zuvor wurden ihnen Fotokopien alller Lieder ausgehändigt.

Die Kinder sangen:

Herr, wir bitten, komm und segne uns

Laudato si, o mi Signore

Halleluja, preiset den Herrn

Echt elefantastisch

Wenn man tut, was Gott gefällt

Halte zu mir, guter Gott

Wo Menschen sich vergessen

Die Schülerinnen und Schüler haben mit Freude an dem Gottesdienst teilgenommen.

Nach dem Gottesdienst bekamen sie herzlichen Applaus, einen Bleistift mit Notenschlüsseln und Süßigkeiten.

Im Februar oder März 2020 werden Kinder aus den 3. und 4. Klassen beider Grundschulen wieder herzlich dazu eingeladen sein, einen ökumenischen Gottesdienst im Wohnheim Kreuzsteinäcker musikalisch mitzugestalten. Die Elternbriefe hierzu werden von Herrn Gottschlich direkt nach den Weihnachtsferien ausgegeben.

(J. Gottschlich)

Energieprojekt : Stand by (gesponsert von der L-Bank)

 

In insgesamt 4 Projektstunden, die der Energieberater Herr Hause von der Energieagentur Regio Freiburg anleitete , wurden die Dritt- und Viertklässler mit den aktuellen Fragen der Energiepolitik konfrontiert. Wie wird Energie erzeugt? Was ist "gute", was ist "schlechte" Energieerzeugung? Wie können wir Energie sparen? Wo geht die entwicklung hin? Wie viel Energie verbraucht was im Haushalt? Das waren die Fragen mit denen sich die SchüleInnen auseinandersetzten.

 

Seilspringprojekt der dritten Klassen 

Herz-Vorsorge, die Schulkindern Spaß macht

 

Laufen, Springen, Ballspielen – was eigentlich dem natürlichen Bewegungsdrang von

Kindern entspricht, gehört leider oft nicht mehr selbstverständlich zu deren Tagesablauf. So spielen viele Kinder am Computer oder schauen fern. Eine Folge davon: Weltweit ist bereits mehr als jedes fünfte Schulkind übergewichtig.

 

Um Kinder wieder zu mehr Bewegung zu motivieren, hat die Deutsche Herzstiftung das Präventionsprojekt „Skipping Hearts“ (www.skippinghearts.de) initiiert. Denn wer

bereits von Kind an einen gesunden Lebensstil (Bewegung, gesunde Ernährung) pflegt, verringert das Risiko im Alter am Herzen zu erkranken.

 

An unserer Grundschule führte „Skipping Hearts“ deshalb einen zweistündigen Basis-Kurs am 28.11.2018 mit allen Drittklässlern durch. Der Kurs vermittelte die sportliche Form des Seilspringens – das „Rope Skipping“. Geübt wurden zahlreiche Sprungvariationen, die allein, zu zweit oder in der Gruppe durchgeführt wurden. Am Ende führten die Drittklässlern der gesamten Schule ihre erlernten Sprünge auf.

 

Wir bedanken uns herzlich bei unserer Übungsleiterin, die den Workshop geleitet hat. Es war toll anzusehen, wie motiviert und mit Freude an der Bewegung unsere Drittklässler mitgemacht haben.

 

H. Helmer

 

Ernährungsführerschein der dritten Klassen

Zum  Schulcuricculum der GSG gehört auch für die dritten Klassen die Durchführung eines umfangereichen Projektes zum Thema gesunde Ernährung, Nahrung und Bewegung, dem sogenannten "Ernährungsführerschein". 

Besonder große Freude machte den Schülern das gemeinsame Kochen und die Prüfung zum Ernährungsführerschein, zu der Gäste eingeladen, bekocht und bewirtet wurden.

Schuljahr 2017/18

Mein Heimatort

 

Auch in diesem Schuljahr waren die Drittklässler wieder auf Exkursion in ihrer Heimatgemeinde Gottenheim unterwegs. Schülerinnen berichten darüber:

 

Im Rathaus

Am 11.07.2018 war die Klasse 3 im Rathaus. Wir haben dem Bürgermeister 36 Fragen gestellt. Danach durften wir uns in das Gästebuch eintragen. Der Bürgermeister hat uns sogar ein Autogramm gegeben. Wir saßen im Sitzungssaal. Am Schluss machten wir noch ein Abschlussfoto.

 

Bericht von Jamilah und Emily S.

 

Gottenheim-Rallye

Am Mittwoch, den 18.07.2018 haben wir, die dritte Klasse, zu dem Thema "Der Ort, in dem wir leben“ eine Gottenheim-Rallye durchgeführt. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht!

Am meisten hat uns der Besuch bei der alten Gerberei gefallen. Am Bachplatz haben wir eine Vesperpause gemacht. Dann sind wir wieder losgezogen.

 

Bericht von Anni

 

Klasse 4 auf dem Landschulheim

 

Vom 11. bis zum 13. Juli haben die Viertklässer ein paar wunderschöne, sonnige Tage auf dem Altenvogtshof in Oberried bei Familie Tröscher verbracht. Sie haben dabei viel über das Leben und Arbeiten auf dem Bauernhof und über gesunde Ernährung gelernt und durften bei vielen Aktivitäten mitmachen, z. B. Brot backen, Nudeln herstellen, leckere und gesunde Speisen zubereiten wie z. B. Obstjoghurt, Kräuterquark, Butter, Bratkartoffeln, Haferflocken, Popcorn. Auch haben sie geholfen die Tiere zu versorgen, Ställe ausgemistet und sich rührend um die Häschen gekümmert. Herr Tröscher hat den Kindern die alte Wassermühle vorgeführt und natürlich kam auch Spiel und Spaß nicht zu kurz!

 

Besuch der Ausstellung „Mathematicum“

 

Am Freitag, den 06.07.18, besuchte die dritte Klasse die interaktive Ausstellung „Mathematicum“ im Kreismedienzentrum in Freiburg. Nach einer kurzen Einführung durften die Kinder die vielen interessanten mathematischen Spiele, Knobelaufgaben und Beobachtungen zu physikalischen Gesetzmäßigkeiten ausprobieren.

Ein Highlight war die „Mega-Seifenblasen-Apparatur“, in die man hineinstieg und sich mit einer Ziehvorrichtung mit einer riesigen Seifenblase umhüllte. Sehr beliebt waren auch Tische, bei denen man unterschiedliche geometrische Formen aus Einzelteilen formen musste. Das war gar nicht so einfach! Am Computer konnte man auch aus einzelnen Takten eine eigene Komposition herstellen oder mit Spiegelgebilden arbeiten. Insgesamt wurden 40 Stationen angeboten.

Das war eine Ausstellung, die man gern weiterempfehlen möchte.

 

Besuch im Alamannenmuseum Vörstetten

 

Zum Sachunterrichtsthema „Die Alamannen“ besuchte die vierte Klasse gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Meier und Frau Hess das Alamannenmuseum in Vörstetten. Dort erhielten sie eine sehr interessante Führung durch das Museumshaus und den nachgebauten Alamannenhof. Im Anschluss daran durften die Kinder Lehm stampfen und damit eine Lehmwand verputzen und Metallschmuck, wie ihn die Alamannen trugen, herstellen. So konnte am Ende jedes Kind nicht nur viel Wissen und matschige Hosen, sondern auch ein schönes Schmuckstück mit nach Hause nehmen. Ein großer Dank geht an den Förderverein der Grundschule Gottenheim für den Bildungszuschuss, den jeder Schüler für diese Aktion erhalten hat!

Politischer Weinberg

Die Klassen 3 und 4, mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Fröhlich und Frau Meier, sind in diesem Schuljahr erstmalig in ein besonders Projekt unter der  Leitung der Gemeinde Gottenheim eingebunden, dem "Politischen Weinberg".

 

Was in einer Weinbaugemeinde wie Gottenheim naheliegt, wird nun bildungspolitisch umgesetzt.

Die SchülerInnen erfahren im Laufe des Schuljahres alles rund um den Weinbau, wobei sie auch wissenschaftliche Unterstützung erhalten.

 

Die beiden Klassen wurden während des Projekts von  Herrn Max Dersch von der Gemeinde Gottenheim betreut. Das letzte Mal hatten die SchülerInnen naturnahen Unterricht mit Herrn Reinhold Treiber und Anne Böhringer vom Landschaftserhaltungsverband Breisgau- Hochschwarzwald.

Der 3.Besuch im Weinberg

Besuch aus Indien

 

Unser katholischer Religionslehrer, Herr Gottschlich, hat den SchülernInnen der Klassen 3 und 4 im Rahmen der MISEREOR Fastenaktion 2018 die Begegnung mit einem Friedensaktivisten aus Indien ermöglicht. Im Religionsunterricht wurde zuvor für beide Konfessionen das Thema vorbereitet. Herr Kumar kam mit einer Dolmetscherin. Er berichtete von seinem aktuellen Projekt, freute sich über die rege Mitarbeit der Kinder und beantwortete geduldig ihre Fragen.