Corona-Infobox

Terminvergabe Schulleitung

 

Aus gegebenem Anlass, ist ein Termin für ein Gespräch mit Frau Rempe nur nach erfolgter Absprache möglich.

 

Nutzen Sie dazu  bitte die folgenden Kommunikationswege:

 

Tel.: 07665 -94 710 28  (AB)

Mail:poststelle@04145956.schule.bwl.de

 

Schulordnung 2020/21 unter Pandemiebedingungen

der Grundschule Gottenheim

           

 

Die Schule ist ein Ort, an dem viele verschiedene Menschen miteinander arbeiten und leben. Das verpflichtet uns alle dazu, jeden in die Gemeinschaft einzubeziehen, die Eigenart des anderen zu achten und sich mit Respekt zu begegnen. Die Grundschule Gottenheim legt besonderen Wert auf auf ein höfliches und freundliches Miteinander.

 

Grundsätzliches

 

Wir verhalten uns so, dass ein störungsfreies Lehren und Lernen für alle möglich ist. Wir achten auf dem gesamten Schulgelände auf Ruhe.

 

Generell gilt: Die in den Hygienehinweisen des Kultusministeriums in ihrer jeweils gültigen Fassung bestimmten Hygieneanforderungen müssen erfüllt werden. Aus diesem Grund treten in diesem

Schuljahr Veränderungen in der Pausenordnung und dem Verhalten im Schulhaus auf  („Durchmischung“):

 

 

Schulstunden und Pausenzeiten:

                                    

 

 

1. Stunde

  7.55 Uhr –   8.40 Uhr

 

5 Minuten Ankommenszeit zur 2. Stunde

2. Stunde

  8.45 Uhr –   9.30 Uhr

 

9.30 – 9.45

gestaffelte Pause

3. Stunde

  9.45 Uhr – 10.30 Uhr

 

4. Stunde

10.30 Uhr – 11.15 Uhr

 

11.15 – 11.30

gestaffelte Pause

5. Stunde

11.35 Uhr – 12.20 Uhr

 

6. Stunde

12.20 Uhr – 13.05 Uhr

 

 

 

 

Gemäß den Vorgaben des Kultusministeriums „Regelbetreib unter Pandemiebedingungen“ werden die Schüler von den Lehrkräften an ihren Wartebereichen abgeholt und betreten gemeinsam mit

ihren Lehrkräften 10 Minunten vor Unterrichtsbeginn über den für ihre Schulklasse vorgesehenen Eingang das Schulhaus. Sie richten ihre Schulsachen und setzen sich, nachdem sie sich die Hände gewaschen haben, auf ihren Platz.

 

Eine Durchmischung mit anderen Klassen ist innerhalb der Schule nicht gestattet. Aus diesem Grund finden die Pausen gestaffelt, d.h. nur eine bestimmte Anzahl von Schulklassen betreten den abgetrennten Pausenhof, statt.

Um Störungen während des Unterrichts anderer Klassen zu vermeiden, ist die Ankommenszeit zur 2. Stunde etwas verkürzt.

 

 

Für Schüler, die z. Bsp. durch die Berufstätigkeit der Eltern früher zur Schule kommen, steht die Kernzeit zur Verfügung. Anmeldungen erfolgen bei Frau Hunn unter der Telefonnummer: 07665/5290067.

 

 

Verhalten im Flur und Klassenzimmer

 

Um nicht sich selbst oder gar andere zu gefährden und um eine „Durchmischung“ zu vermeiden, rennen und toben unsere Schülerinnen und Schüler nicht in den Gängen oder im Treppenhaus und auch nicht im Klassenzimmer herum. Das Rutschen auf dem Treppengeländer ist aus Sicherheitsgründen verboten. Die anderen Klassenzimmer und Fachräume betreten unsere Schülerinnen und Schüler nur mit Erlaubnis des entsprechenden Klassenlehrers/Fachlehrers.

 

 

Hofpause

 

Die Hofpausen werden in diesem Schuljahr aus Pandemiegründen gestaffelt stattfinden.

 

Die Hofpause dient der Erholung und der Stärkung der Schulgemeinschaft. Aus diesem Grund verlassen unsere Schülerinnen und Schüler bei Pausenbeginn rasch das Klassenzimmer und halten sich im Schulhof auf. Aus Sicherheitsgründen wird das Schulgelände ohne Erlaubnis nicht verlassen und es werden die Anweisungen der Aufsicht führenden Lehrer befolgt. Bei Regen bleiben unsere Schülerinnen und Schüler im Klassenzimmer.

 

 

Sportunterricht

 

Vor Beginn des Sportunterrichts warten alle Schüler im Klassenzimmer bzw. in der Umkleidekabine, bis sie vom Sportlehrer abgeholt werden. In den Umkleideräumen wird nicht rumgeschrien und getobt.

 

 

Schulschluss

 

Damit die Eltern und das Kernzeitteam sich keine Sorgen um Ihr Kind/ das ihnen anvertraute Kind machen müssen, verlassen unsere Schülerinnen und Schüler nach Schulschluss zügig das Gebäude über den ihnen zugeweisenen Ausgang und treten ihren Heimweg an bzw. gehen sofort in die Kernzeit.

 

 

Schuleigentum

 

Mit allen Gegenständen der Schule und dem Eigentum unserer Mitschüler gehen wir sorgsam um.

 

 

Sauberkeit/Hygiene:

 

Es gelten die jeweils gültigen Hygienevorschriften des Robert Koch Insituts.

 

Unsere Schülerinnen und Schüler halten das Schulgebäude und den Schulhof sauber. Abfälle werden in die entsprechenden Müllbehälter entsorgt. Nach Unterrichtsschluss sorgt die Klasse dafür, dass das Zimmer in ordentlichem Zustand verlassen wird.

 

 

 

 

J. Rempe, Rektorin

Schulstart nach den Sommerferien:

 

 

Der Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen wird auch im Schuljahr 2020/21 fortgesetzt werden.

 

Nach den Sommerferien beginnt der Unterricht für unsere Schülerinnen und Schüler der Klassen 2 – 4 am Montag, 14.09.2020 um 8.45 Uhr. Unterrichtsende ist an diesem Tag um 12.20 Uhr. Die Kernzeit findet an diesem Tag statt. Die Schüler, die nicht in die Kernzeit gehen und nicht nach Hause gehen können, werden an diesem Tag von 7.55 Uhr – 8.45 Uhr und von 12.20 Uhr bis 13.05 Uhr in der Schule betreut.

 

Weiterlesen --> Schulleiterinfo!

An dieser Stelle können Sie folgende Info-Dokumente einsehen bzw. Links aufrufen:

 

  • „Gesundheitsbestätigung für den Schulbesuch"
    ab dem 29.06. – 29.07.2020“

     
  • Schulleiterschreiben vom 22.06.20
     
  • Schulleiterschreiben vom 07.05.20

 

  • Schulleiterschreiben vom 30.04.20

 

  • Hygienehinweise für Schulen (PDF vom 24.04.2020)

 

  • Elternschreiben der Kultusministerin vom 28.04.2020

 

  • Informationsschreiben der Schulleitung vom 16.04.2020

 

  • Schulleiterschreiben vom 06.04.2020

 

  • Die Anmeldung zur erweiterten Notfallbetreuung erfolgt über die Gemeinde Gottenheim unter www.gottenheim.de

 

 

 

 

Gesundheitsbestätigung Grundschule Gottenheim

 

Name, Vorname des Kindes

 

 

 

Geburtsdatum

 

 

Klasse

 

 

Kernzeitkinder

 

nimmt an der Kernzeit teil

 

 

Ja                                Nein

 

Hiermit bestätige ich mit meiner Unterschrift, dass

  • das oben genannte Kind in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu einer infizierten Person hatte,
  • das oben genannte Kind sowie die im Hausstand lebenden Personen keine Symptome der Krankheit Covid-19 (z.B. Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigung, erhöhte Temperatur, Husten) aufweisen
  • die Schule umgehend informiert wird, wenn die oben genannten Krankheitsanzeichen auftreten,
  • das oben genannte Kind bei Auftreten von Krankheitsanzeichen während des Unterrichts bzw. der Betreuung umgehend abgeholt wird.

 

Datum

Unterschrift eines

Elternteils/Personensorgeberechtigten

 

 

 

 

 

Hinweis: Auch Personen, die beruflich mit Covis-19 –Patienten Kontakt haben, kommt es ausschließlich darauf an, dass sie frei von Symptomen der Krankheit Covid-19 sind.

 

Schulleiterbrief vom 22.06.20

 

 

Betreff: Rückkehr zu einem Regelbetreib unter Pandemiebedingungen an der Grundschule Gottenheim

 

                                                                                                                     

Liebe Eltern der Klassen 1 – 4!

 

Mit diesem Schreiben möchte ich Sie gerne über unsere Schulöffnung unter Pandemiebedingungen ab dem 29.06. informieren. Grundlage für die Entwicklung der Stundenpläne für die einzelnen Schulklassen und die Pausenregelungen war das Konzept des Kultusministeriums zu einem Regelbetrieb an Grundschulen in Baden-Württemberg. Sie haben die Möglichkeit dies unter www.km-bw.de einzusehen.

Der Bildungsplan mit dem Fokus auf das Kerncurriculum (Mathematik, Deutsch, Sachunterricht) bildet die Grundlage des Unterrichts. Es findet im laufenden Schuljahr kein Unterricht mehr in Sport und Musik statt. Bis zum Ende des Schuljahres 2019/20 findet keine schriftliche Leistungsfeststellung mehr statt. Nach Möglichkeit sollte ein festes Lehrkräfteteam den Unterricht der Klasse abdecken. Dabei ist die feste Gruppenzusammensetzung soweit als möglich einzuhalten. Aus diesem Grund werden an unserer Schule max. drei Lehrkräfte im Unterricht einer Schulklasse eingesetzt.

 

Wir sind gehalten, Pausen sowie Beginn und Ende des Unterrichts zeitversetzt einzuplanen. Bitte achten Sie darauf, dass wir aus diesem Grund unsere Unterrichtszeiten geringfügig ändern mussten. Die dritte Stunde beginnt nun um

9.30 Uhr und die vierte Stunde endet um 11.35 Uhr. Jede Klasse wird wie gewohnt während des Unterrichtsvormittages eine Vesperpause und eine Bewegungspause haben. Diese werden im Laufe des Vormittages zu unterschiedlichen Zeiten stattfinden, so dass keine Durchmischung der einzelnen Klassen stattfindet.

Ebenso sind auf dem Stundenplan die Eingänge aufgeführt, über die Ihr Kind das Schulhaus betritt. Die Lehrkräfte werden in der Anfangszeit Ihre Kinder noch am Eingang abholen, um mit ihnen den Weg in das Klassenzimmer einzuüben. Bitte achten Sie darauf, dass sich Ihr Kind zum Unterrichtsstart pünktlich am Eingang für seine Klasse einfindet.

Ab dem 29.06. entfällt die Notbetreuung. Die Kernzeit findet von 7.30 Uhr bis 14.00 Uhr statt. Eingang für die Kernzeitkinder ist der Schulhofeingang neben den Fahrradständern. Im laufenden Schuljahr wird die Hausaufgabenbetreuung nicht stattfinden. Ebenso wird es auf Grund der Hygienemaßnahmen und des zeitlichen Aufwands kein Mittagessen geben. Wenn Ihr Kind ein Kernzeitkind ist, bin ich gehalten in Absprache mit der Kernzeitbetreuung Sie darauf hinzuweisen, dass bei der Teilnahme an der Kernzeitbetreuung eine Durchmischung der Gruppen stattfindet, durch welche eine Übertragung des Virus eher gegeben sein kann. Bitte kennzeichnen Sie auf dem beigefügten Formular der Gesundheitsbestätigung, ob Ihr Kind für die verbleibenden Wochen in diesem Schuljahr an der Kernzeit teilnimmt oder nicht.

Für den Grundschulbetrieb ist wesentlich, dass ausschließlich gesunde Kinder ohne Anzeichen der Krankheit SARS-CoV-2 betreut werden. Kinder, die am Unterricht teilnehmen, dürfen in den letzten 14 Tagen nicht in Kontakt zu einer infizierten Person gestanden haben. Mit Beginn des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen ab dem 29. Juni 2020 sowie zu Beginn des neuen Schuljahres haben die Eltern eine entsprechende schriftliche Erklärung abzugeben, die dokumentiert wird.

Ich möchte Sie darum bitten, das beiliegende Formular bis 29.06. an der Schule abzugeben (entweder Einwurf bis 29.06. in den Schulbriefkasten oder Abgabe am 29.06. beim Klassenlehrer Ihres Kindes).

 

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

J. Rempe, Rektorin

 

 

Anlagen:

 

  • Stundenplan

 

  • Formular Gesundheitsbestätigung

 

 

 

Schulleiterinfo vom 07.05.20

 

                                                                                                                                  07.05.2020

Liebe Eltern der Klassen 1 – 4!

 

 

Seit Wochen befinden wir uns alle in einer Ausnahmesituation, die für unsere Gesellschaft eine bislang unvorstellbare Belastungsprobe darstellt. Wir alle sind vor vollkommen neue Herausforderungen gestellt.

 

Für uns ist es völlig nachvollziehbar, dass Sie täglich auf neue Informationen zum weiteren Ablauf in Bezug auf die schulische Entwicklung warten. Seien Sie gewiss, dass wir Sie, wie bisher auch, über alle relevanten Sachverhalte informieren werden.

Als staatliche Institution Schule sind wir verpflichtet die Vorgaben des Kultusministeriums zu befolgen und können nur dann in die Planung gehen, wenn uns diese von offizieller Seite vorliegen.

 

Seit heute können wir Sie über folgende Entwicklungen im Bereich „Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs an den Grundschulen“ informieren:

 

Ab 18. Mai Präsenzunterricht der Klasse 4 bis zu den Pfingstferien:

 

Halbierte Klassengröße, Konzentration auf die Kernfächer D,M, Su,

2 – 3 Unterrichtsstunden pro Tag – den konkreten Plan werden wir in

der kommenden Woche erarbeiten und wird dann an Sie weitergeleitet.

Die nächste Woche benötigen wir zur Vorbereitung und zur engen Abstimmung mit dem Schulträger. Bitte sehen Sie daher zuvor von Fragen ab. Gerade kleine Grundschulen sind dazu angehalten, einen individuellen Plan auszuarbeiten, der im Hinblick auf räumliche und personelle Gegebenheiten umsetzbar ist.

 

Rollierendes System für alle Grundschulkinder nach den Pfingstferien ab 15.06.:

 

Im wöchentlichen Wechsel sind immer die Klassen 1 und 3 und 2 und 4 zum Präsenzunterricht an der Schule. Dies bedeutet immer eine Woche Präsenzunterricht und dann wieder eine Woche Fernlernen von zu Hause aus. Hierbei haben die Fächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht Vorrang bei 2 – 3 Wochenstunden Unterricht pro Tag. Da wir die Hygienevorschriften und das Abstandsgebot einhalten müssen, werden die Klassen jeweils in halbierter Klassenstärke unterrichtet. Auch hier werden wir die Pläne ausarbeiten und Ihnen dann mit detaillierten Auskünften zum Ablauf geben.

 

Notbetreuung:

 

Die Notbetreuung steht weiterhin zur Verfügung für die Schüler, deren Eltern Präsenzpflicht am Arbeitsplatz haben und deren Kinder Fernlern-zeit haben.  Auch hierfür erarbeiten wir einen Organisationsplan.

 

Wir freuen uns sehr darüber, dass wir wieder mit Ihren Kindern arbeiten und sich Ihre Kinder wieder begegnen können und hoffen, dass dieser, wenn auch eingeschränkte Betrieb, uns allen ein wenig Normalität zurück gibt.

 

Es grüßt herzlich

 

 

 

J. Rempe, Rektorin

 

Schulleiterinfo vom 30.04.20

                                                                                                                                30.04.2020

Liebe Eltern der Kl. 1 – 4!

 

Aus dem Schreiben des Kultusministeriums vom 28.04.2020 „Informationen für Eltern“ konnten Sie entnehmen, dass am 4. Mai 2020 in Baden-Württemberg schrittweise und stark eingeschränkt sowie unter strengen Vorsichtsmaßnahmen der Schulbetrieb startet. Der stufenweise Einstieg der Schulen in den Präsenzunterricht beginnt mit Schülerinnen und Schülern aller allgemeinbildenden Schulen, bei denen in diesem oder im nächsten Jahr die Abschlussprüfungen anstehen, sowie mit den Schülerinnen und Schülern der diesjährigen Prüfungsklassen der beruflichen Schulen.

Ab wann die Grundschulen in den Präsenzunterricht einbezogen werden können wird von Seiten des Kultusministeriums noch geprüft. Dies hängt in erster Linie von der weiteren Entwicklung des lnfektionsgeschehens ab. Nach wie vor sind wir Schulleiter in engem Austausch mit unseren Dienstaufsichtsbehörden und werden Sie über die Weisungen des Kultusministeriums auf dem Laufenden halten.

In der Annahme, dass bis zu den Pfingstferien noch kein Präsenzunterricht in den Grundschulen stattfinden wird, werden Ihre Kinder für die Zeit vom 04. bis 29. Mai von den Lehrkräften Arbeitsaufträge in den Fächern Deutsch und Mathematik in Form zweier Lernpakete erhalten. Diese Lernpakete sind mit Datum versehen:

1. Lernpaket: 04. – 15.05.

2. Lernpaket: 18. – 29.05.2020

Der Bauhof hat sich wieder bereit erklärt die einzelnen Umschläge, die die Lehrkräfte für Ihre Kinder vorbereitet haben, am Montag, 04.05. auszutragen. Hierfür ein recht herzliches Dankeschön!

Die Kinder, die am Montag, 04.05. in der erweiterten Notbetreuung sind, werden diese Lernpakete direkt von den Betreuungspersonen erhalten.

Nach wie vor steht die Gesundheit Ihrer Kinder, Ihrer Familie und des Betreuungspersonals im Vordergrund. Mit den Maßnahmen und Entscheidungen des Kultusministeriums und somit unserer Schule hoffen wir, dass eine Erhöhung der Ansteckungsrate ausbleiben wird.

 

 

 

Ich wünsche Ihnen alles Gute und verbleibe

 

 

 

mit freundlichen Grüßen

 

 

 

J. Rempe, Rektorin

 

Hygienehinweise

Corona-Pandemie
Hygienehinweise für die Schulen in Baden-Württemberg


INHALT
1. Zentrale Hygienemaßnahmen
2. Raumhygiene: Klassenräume, Fachräume, Aufenthaltsräume, Verwaltungsräume,
Lehrerzimmer und Flure
3. Hygiene im Sanitärbereich
4. Infektionsschutz in den Pausen
5. Risikogruppen
6. Wegeführung und Unterrichtsorganisation
7. Besprechungen, Konferenzen und Veranstaltungen
8. Meldepflicht


VORBEMERKUNG
Die Vorgaben des § 1 Absatz 2 Corona-VO der Landesregierung in der jeweils geltenden Fassung sind zu beachten. In der Regel verfügen Schulen nach § 36 i.V.m. § 33 Infektionsschutzgesetz (IfSG) über einen einrichtungspezifischen Hygieneplan, in dem die wichtigsten Verfahrensweisen zur Infektionshygiene festgelegt sind, um durch ein hygieneorientiertes Verhalten und ein gesundheitsförderliches Umfeld zur Gesundheit der Schülerinnen und Schüler und aller an der Schule Beteiligten beizutragen.


Die vorliegenden Hinweise dienen als Ergänzung zu dem von der einzelnen Schule erstellten Hygieneplan. Die Hinweise sind auch dann zu beachten, wenn für die Schule keine Verpflichtung zur Aufstellung eines Hygieneplans besteht. Schulleitungen sowie Pädagoginnen und Pädagogen gehen bezüglich der Hygiene mit gutem Beispiel voran und sorgen zugleich dafür, dass die Schülerinnen und Schüler die Hygienehinweise ernst nehmen und umsetzen. Alle Beschäftigten der Schulen, die Schulträger, alle Schülerinnen und Schüler sowie alle weiteren regelmäßig an den Schulen arbeitenden Personen sind darüber hinaus gehalten, sorgfältig die aktuellen Hygienehinweise der
Gesundheitsbehörden, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bzw. des Robert Koch-Instituts (RKI) zu beachten.
Über die Hygienemaßnahmen sind das Personal, die Schülerinnen und Schüler und die Erziehungsberechtigten jeweils auf geeignete Weise zu unterrichten. Die Gesundheitsbehörden
stellen hierfür Materialien zur Verfügung, z. B. unter
https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de oder https://km-bw.de/Coronavirus.


1. ZENTRALE HYGIENEMAßNAHMEN
Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion über die Atemwege. Darüber hinaus ist eine Infektionsübertragung auch indirekt über die Hände möglich, die dann mit Mund-, Nasenschleimhaut oder der Augenbindehaut in Kontakt kommen. Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick :

Abstandsgebot: Mindestens 1,50 m Abstand halten. Davon ausgenommen sind
solche Tätigkeiten, bei denen eine engere körperliche Nähe nicht zu vermeiden
ist; in diesen Fällen sind geeignete Schutzmaßnahmen wie das Tragen einer
Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich.

Gründliche Händehygiene (z. B. nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen;
nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln; nach Kontakt mit Treppengeländern, Türgriffen, Haltegriffen etc., vor und nach dem Essen; vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen einer Mund-Nasen-Bedeckung, nach dem Toiletten-Gang) durch
a) Händewaschen mit hautschonender Flüssigseife für 20 – 30 Sekunden (siehe
auch https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/) oder, wenn dies nicht
möglich ist,
b) Händedesinfektion: Das sachgerechte Desinfizieren der Hände ist dann
sinnvoll, wenn ein gründliches Händewaschen nicht möglich ist. Dazu muss Desinfektionsmittel in ausreichender Menge in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände einmassiert werden.
Dabei ist auf die vollständige Benetzung der Hände zu achten 
(https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/desinfektionsmittel.html).
Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den
wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen
Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.

 

Mund-Nasen-Bedeckung tragen: Das Risiko, eine andere Person durch Husten,
Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz).
Im Unterricht ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bei gewährleistetem
Sicherheitsabstand nicht erforderlich, gleichwohl aber zulässig. Sollten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte in der Schule eine Mund-Nasen-Bedeckung verwenden wollen, so spricht nichts dagegen.
Für den richtigen Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung hat das Sozialministerium Informationen zusammengestellt: https://sozialministerium.badenwuerttemberg.
de/de/service/presse/meldung/pid/auch-einfache-masken-helfen/
Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere nicht die Schleimhäute berühren,
d.h. nicht an Mund, Augen oder Nase fassen. 

Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln praktizieren. Öffentlich zugängliche Handkontaktstellen wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe
möglichst nicht mit der Hand anfassen, z. B. Ellenbogen benutzen.
 Bei Krankheitszeichen (z. B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust
Geschmacks-/Geruchssinn, Halsschmerzen) in jedem Fall zu Hause bleiben und
ggf. medizinische Beratung/ Behandlung in Anspruch nehmen

.
2. RAUMHYGIENE: KLASSENRÄUME, FACHRÄUME, AUFENTHALTSRÄUME,
VERWALTUNGSRÄUME, LEHRERZIMMER UND FLURE

Abstandsgebot: Auch im Schulbetrieb muss ein Abstand von mindestens 1,50 m eingehalten werden. Das bedeutet, dass die Tische in den Klassenräumen entsprechend weit auseinandergestellt werden müssen und damit deutlich weniger Schülerinnen und Schüler pro Klassenraum zugelassen sind als im Normalbetrieb. Die maximale Gruppengröße
richtet sich somit nach der Raumgröße.

Bei der Durchführung von Unterricht ist das Abstandsgebot jeweils zu beachten. Partner- und Gruppenarbeit sind ausgeschlossen. Bei Tätigkeiten, bei denen eine engere körperliche Nähe nicht zu vermeiden ist, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich.
Die Nahrungszubereitung mit Schülerinnen und Schülern ist ausschließlich zur Prüfungsvorbereitung und -durchführung in den entsprechenden Berufsaus und
-weiterbildungen sowie der Berufsvorbereitung zulässig.
Praktischer Sportunterricht kann aus Gründen des Infektionsschutzes derzeit nicht stattfinden.
Ausgenommen davon sind die fachpraktische Abiturprüfung und der Sportunterricht in der Kursstufe. Hierzu ergehen zu gegebener Zeit gesonderte Hinweise.
Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Mehrmals täglich, mindestens in jeder Pause, ist eine Querlüftung bzw. Stoßlüftung bei vollständig geöffneten Fenstern, ggf. auch Türe über mehrere Minuten vorzunehmen. Aus Sicherheitsgründen verschlossene Fenster müssen daher für die Lüftung unter Aufsicht einer Lehrkraft geöffnet werden. Fenstergriffe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. auch Einmaltaschentuch oder Einmalhandtücher verwenden. 
Können aufgrund baulicher Maßnahmen Fenster in einem Raum dauerhaft nicht geöffnet werden, ist er für den Unterricht nicht geeignet, es sei denn, es ist eine effektive raumlufttechnische Anlage (Lüftungsanlage) vorhanden.
Reinigung Die DIN 77400 (Reinigungsdienstleistungen Schulgebäude – Anforderungen an die Reinigung) ist zu beachten. Sie definiert Grundsätze und Mindestanforderungen für eine vertragsgemäße, umweltbewusste und hygienische Schulreinigung unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen hinsichtlich Technik und Methoden der Gebäudereinigung und rechtlicher Anforderungen durch das Infektionsschutzgesetz. 
Ergänzend dazu gilt:
In der Schule steht die Reinigung von Oberflächen im Vordergrund. Dies gilt auch für Oberflächen, denen antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben werden müssen, da auch hier Sekrete und Verschmutzungen mechanisch entfernt werden sollen. Handkontaktflächen sollen besonders gründlich und in stark frequentierten Bereichen mindestens täglich, ggf. auch mehrmals täglich, mit einem tensidhaltigen Reinigungs Coronamittel gereinigt werden (Das SARS-CoV-2-Virus ist ein behülltes Virus, dessen Lipidhülle durch die Tenside in Reinigungsmitteln inaktiviert wird, sodass eine sorgfältige Reinigung
in diesem Kontext ausreichend ist):
:
• Türklinken und Griffe (z. B. Schubladen- und Fenstergriffe) sowie der Umgriff
der Türen,
• Treppen- und Handläufe,
• Lichtschalter,
• Tische, Telefone, Kopierer (Handkontaktflächen),
• alle weiteren Griffbereiche, wie z. B. Computermäuse und Tastaturen. 


3. HYGIENE IM SANITÄRBEREICH
In allen Toilettenräumen müssen ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereitgestellt und regelmäßig aufgefüllt werden. Entsprechende Auffangbehälter für Einmalhandtücher sind vorzuhalten.
Damit sich nicht zu viele Schülerinnen und Schüler zeitgleich in den Sanitärräumen aufhalten, muss zumindest in den Pausen durch eine Lehrkraft eine Eingangskontrolle durchgeführt werden. Am Eingang der Toiletten muss durch gut sichtbaren Aushang darauf hingewiesen werden, dass sich in den Toilettenräumen stets nur einzelne Schülerinnen und Schüler (Zahl in Abhängigkeit von der Größe des Sanitärbereichs) aufhalten dürfen. Beispielsweise können entsprechende Abstandsmarkierungen in und vor
den Toilettenräumen angebracht werden.
Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden sind täglich zu reinigen. Bei Verschmutzungen mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem ist nach Entfernung der Kontamination mit einem mit Flächendesinfektionsmittel getränkten Einmaltuch eine gezielte Desinfektion erforderlich. Dabei sind Arbeitsgummihandschuhe zu tragen. Wickelauflagen sind unmittelbar nach Nutzung zu desinfizieren.


4. INFEKTIONSSCHUTZ IN DEN PAUSEN
Auch in den Pausen muss gewährleistet sein, dass der vorgegebene Abstand gehaltenwird. Versetzte Pausenzeiten können vermeiden, dass zu viele Schülerinnen und Schüler zeitgleich die Sanitärräume aufsuchen. Aufsichtspflichten müssen im Hinblick auf veränderte Pausensituationen angepasst werden (u. a. geöffnete Fenster, körperliche  Auseinandersetzungen zwischen Schülerinnen und Schülern, „tote“ Ecken im Schulgelände).
In Pausenräumen und Kantinen/Mensen ist ausreichender Abstand sicherzustellen, z. B. dadurch, dass Tische und Stühle nicht zu dicht beieinanderstehen. Sofern eine
Mittagsverpflegung angeboten wird, ist darauf zu achten, dass möglichst keine Warteschlangen bei der Essensaus- und Geschirrrückgabe sowie an der Kasse entstehen. Hierfür können z. B. Abstandsmarkierungen angebracht werden, wenn erforderlich. Ggf. sind die Kantinen- und Essensausgabezeiten zu erweitern. Die Tische sind beim Schichtbetrieb zwischen den Schichten grundsätzlich zu reinigen. Pausen- oder Kioskverkauf darf nicht angeboten werden.


5. RISIKOGRUPPEN
Bei bestimmten Personengruppen ist das Risiko für einen schweren COVID-19-
Krankheitsverlauf höher (siehe Hinweise des Robert Koch-Instituts
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html).
Dazu zählen insbesondere Menschen mit relevanten Vorerkrankungen wie
• Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung
und Bluthochdruck)
• chronische Erkrankungen der Lunge (z. B. COPD)
• chronischen Lebererkrankungen
• Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
• Krebserkrankungen
• ein geschwächtes Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer
Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von
Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können,
wie z. B. Cortison).
Die genannten Personengruppen sind von der Präsenzpflicht an der Dienststelle entbunden und kommen ihren Dienstaufgaben von zuhause nach. Entsprechendes gilt für Schwangere. 
Diejenigen Lehrkräfte, die das 60. Lebensjahr bereits vollendet haben, sind von der Präsenzpflicht an der Schule befreit, sofern sie sich nicht freiwillig für den Dienst an der Schule entscheiden. Dies kann auch in einer Mischung aus Präsenzunterricht und Fernlernangeboten
erfolgen.
Lehrkräfte, die mit Menschen mit relevanten Vorerkrankungen oder Schwangeren in häuslicher Gemeinschaft leben, können entscheiden, ob sie ihrer Dienstpflicht in Form von Präsenzunterricht oder Fernlernangeboten nachkommen. 
Eine Schwerbehinderung allein ohne Vorliegen einer risikoerhöhenden Erkrankung bietet keinen Grund dafür, dass diese Personen nicht als Lehrkräfte im Präsenzunterricht eingesetzt werden können.
Bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern mit relevanten Vorerkrankungen entscheiden die Erziehungsberechtigten über die Teilnahme am Unterricht. Gleiches gilt, wenn im Haushalt Personen (Eltern, Geschwister) leben, die einer Risikogruppe angehören. Für eine ggf. Teilnahme an Prüfungen werden - soweit irgend möglich - individuelle räumliche Möglichkeiten eröffnet. Hierzu ergehen noch gesonderte Hinweise.
Für schwangere Schülerinnen gelten die Regelungen analog zu den Risikogruppen.


6. WEGEFÜHRUNG UND UNTERRICHTSORGANISATION
Es ist darauf zu achten, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig über die Gänge zu den Klassenzimmern und in die Schulhöfe gelangen. Die Schulen sind aufgefordert, ein jeweils den spezifischen räumlichen Gegebenheiten angepasstes Konzept zur Wegeführung zu entwickeln. Für räumliche Trennungen kann dies z. B. durch Abstandsmarkierungen
auf dem Boden oder an den Wänden erfolgen. Einzelne Pausenbereiche
sollten getrennt voneinander ausgewiesen werden.
Soweit die örtlichen Verhältnisse dies zulassen, wird zudem empfohlen, den Unterrichtsbeginn für die verschiedenen Klassen flexibel zu gestalten, damit die Stoßzeit zum Unterrichtsbeginn vermieden wird. Die Zeit des Unterrichtsbeginns soll möglichst entzerrt werden. Sofern sich im unmittelbaren Umkreis der Schule Warteplätze für den Schülerverkehr oder den öffentlichen Personennahverkehr befinden, muss nach Schulschluss durch geeignete Aufsichtsmaßnahmen dafür gesorgt werden, dass Abstands- und Hygieneregeln auch dort eingehalten werden. Ebenso ist zu beachten, dass die Schülerinnen und Schüler im öffentlichen Personennahverkehr eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen haben.


7. BESPRECHUNGEN, KONFERENZEN UND VERANSTALTUNGEN
Besprechungen und Konferenzen müssen auf das absolut notwendige Maß begrenzt werden. Dabei ist auf die Einhaltung des Abstandsgebotes zu achten. Video- oder Telefonkonferenzen sind zu bevorzugen. Lehrkräfte ohne Präsenzpflicht an der Schule können nur über Video- oder Telefonkonferenzen an Besprechungen oder Konferenzen teilnehmen. Klassen- und lternversammlungen sowie alle außerunterrichtlichen Veranstaltungen
der Schule sind untersagt. 


8. MELDEPFLICHT
Aufgrund der Coronavirus-Meldepflichtverordnung i. V. m. § 8 und § 36 des Infektionsschutzgesetzes sind sowohl der Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von
COVID-19 Fällen in Schulen dem Gesundheitsamt zu melden.

 

Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Corona-Pandemie - lnformationen für EItern


Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Eltern,


wir befinden uns momentan in einer Ausnahmesituation, die für jeden Einzelnen von uns und für unsere Gesellschaft insgesamt eine bislang unvorstellbare Belastungsprobe darstellt. Sie als Familien sind aufgrund der landesweiten Schul- und Kitaschließungen vor besondere Herausforderungen gestellt. lch weiß, dass Sie als Eltern und Familien in der aktuellen Situation Außergewöhnliches leisten, um Familie, Betreuung und Arbeit
miteinander zu vereinbaren. Dafür möchte ich lhnen meinen aufrichtigen Dank aussprechen.
Ziel: Präsenzunterricht auch für weitere Jahrgänge ermöglichen
Am 4. Mai 2O2O startet in Baden-Württemberg schrittweise und stark eingeschränkt sowie unter strengen Vorsichtsmaßnahmen der Schulbetrieb. Der stufenweise Einstieg der Schulen in den Präsenzunterricht beginnt mit Schülerinnen und Schülern aller allgemein bildenden Schulen, bei denen in diesem oder im nächsten Jahr die Abschlussprüfungen anstehen, sowie mít den Schülerinnen und Schülern der diesjährigen Prüfungsklassen
der beruflichen Schulen.

Die Schülerinnen und Schüler in Klasse 8, die im nächsten Jahr den Hauptschulabschluss anstreben, sowie die weiteren Jahrgangsstufen konnten wir leider aus Gründen der Kapazität und des lnfektionsschutzes in dieser ersten Stufe noch nicht einbeziehen. Aber auch sie sollen so bald wie möglich folgen. Auch prüfen wir, ab wann und wie wir die Grundschulen in den Präsenzunterricht einbeziehen können. Unser Ziel ist, dass alle Schülerinnen und Schüler in allen Schularten und Jahrgangsstufen in diesem Schuljahr  zumindest zeitweise Präsenzunterricht erhalten, um auch eine bessere Verknupfung mit den Fernlernangeboten zu ermöglichen - allerdings immer unter dem Vorbehalt, dass
dies im Sinne des Infektionsschutzes möglich ist. Fernlernen ist weiter Herausforderung In jedem Fall ist klar, dass die Wiederaufnahme des Unterrichts noch lange keine Rückkehr zur Normalität darstellen wird. Neben dem Unterricht in den Abschlussklassen ist auch die Fortsetzung des Fernlernunterrichts eine weitere Herausforderung, der sich Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern gemeinsam stellen müssen. Darüber hinaus haben wir die Notbetreuung ausgebaut und enrueitert, um die Eltern zu unterstützen, die einer präsenzpflichtigen Arbeit nachgehen. Doch auch dieses Angebot muss
weiterhin eine Notbetreuung bleiben und kann deshalb leider nicht für alle Eltern gelten.
Gleichwohl sind wir uns der Belastung vieler Eltern sehr bewusst, aber wir müssen alle noch Geduld haben, bevor wir zur Normalität zurückkehren können.
Strenge Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit Für den Präsenzunterricht werden aus Gründen des lnfektionsschutzes besondere Rahmenbedingungen gelten. So wird der Unterricht nicht in voller Klassenstärke, sondern in kleinen Lerngruppen organisiert werden, damit ein Abstand von mindestens 1,5
Metern zwischen den Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften eingehalten werden kann. Je nach Größe der Schule und der Anzahl der Schüler wird an manchen Schulen dafür auch ein zeitlich versetzter Schulbeginn notwendig sein.

Aus diesem Grund wird der Schulbetrieb aktuell gründlich vorbereitet und sorgsam mit allen Beteiligten  abgestimmt. Hierzu haben wir Hygienehinweise entwickelt und den Schulen und Schultráge rn zur Verfügung gestellt. Für den Schulbetrieb ist es unerlässlich, dass die Hygienevorgaben zum lnfektionsschutz eingehalten werden. Dazu gehören eine konsequente Händehygiene, die Einhaltung der Husten- und Niesregeln, keine gemeinsame Nutzung von Trinkflaschen und ähnliches, eine regelmäßige Raumlüftung und gründliche
Raumreinigung gemäß den Hygienehinweisen. ln den ersten Tagen des Schulbetriebs wird es die Aufgab,e der Lehrkráfte sein, mit den Schülerinnen und Schülern diese Hygienevorschriften einzuüben.
Risikogruppen werden besonders geschützt
Darüber hinaus steht der Schutzvon Personen, die ein Risiko für einen schweren
Krankheitsverlauf haben, für uns an erster Stelle. Für die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Familien bedeutet das konkret: Schülerinnen und Schüler, die selbst oder deren Eltern, Geschwister oder weitere im Haushalt lebende Personen zu Risikogruppen gehören, müssen nicht in die Schule kommen. Hier können die Erziehungsberechtigten über die Teilnahme entscheiden und dies den Schulen unbürokratisch und ohne Attest melden. Schülerinnen und Schüler, die wegen der lnfektionsgefahren die Schule nicht besuchen können, werden von ihren Lehrkräften weiterhin so gut wie möglich durch Lernangebote zu Hause unterstützt. Darüber hinaus werden wir diesen Schülerinnen
und Schülern individuelle Möglichkeiten für die Teilnahme an Prüfungen eröffnen.
Sch ul psycholog ischen Beratungsstel len weiter erreichbar
Auch die Schulpsychologischen Beratungsstellen stehen lhnen weiterhin per Telefon oder E-Mail für Beratungen zur Verfügung. Die Kontaktdaten der Schulpsychologischen Beratungsstelle in lhrer Nähe finden Sie bei der für lhre Region zuständigen Regionalstelle des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (https://zsl.kultusbw. de/. Lde/Startseite/einrichtunqen/reqiona lstellen ).
Es ist uns ein großes Anliegen fortlaufend und aktuell über alle Entwicklungen im Bildungsbereich zu ínformieren. Auf den lnternetseiten des Kultusministeriums finden Sie  aktuelle lnformationen, die jeweils gültigen Rechtsverordnungen, Pressemitteilungen, Schreiben an die Schulen und Kitas sowíe,,Häufige Fragen und Antworten" (FAQ):
. ,,Häufige Fragen und Antworten" unter: km-bw.de/FAQsCorona
. Themenseite Corona unter: km-bw.de/lnfoSchulenKita

Wir sind uns darüber im Klaren, dass die aktuelle Situation eine große Herausforderung für uns alle, aber besonders für Sie Eltern darstellt. Wie sich die Situation an den Schulen und an den Kindertageseinrichtungen weiter entwickeln und gestalten lässt, ist derzeit noch nicht absehbar. Hier müssen wir uns nach der weiteren Entwicklung des lnfektionsgeschehens richten. Dazu wird es weitere Beratungen und Bewertungen zwischen der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten der Länder geben, auf deren Basis dann weitere Entscheidungen getroffen werden. Unser Anliegen ist es, Schritt für Schritt '
und besonnen vozugehen. Selbstverständlich werden wir Sie weiterhin auf dem Laufenden halten.

Vielen Dank für lhr Verständnis und lhre Geduld. lch bin zuversichtlich,
dass wir die enormen Herausforderungen gemeinsam bewältigen werden.
Mit freundlichen Grüßen

Dr. Susanne Eisenmann

 

Schulleiterinfos

 

                                                                                                                                                                                                                                     16.04.2020

 

Liebe Eltern der Kl. 1 – 4!

 

 

 

Wie Sie aus den Nachrichten entnehmen konnten, bleiben die Schulen bis zum

 

4. Mai 2020 geschlossen. Die Notfallbetreuung läuft während dieser Zeit in bewährter Weise weiter.

 

Für die Zeit vom 20. bis 30. April werden Ihre Kinder von den Lehrkräften Arbeitsaufträge in den Fächern Deutsch und Mathematik erhalten. Der Bauhof hat sich bereit erklärt die einzelnen Umschläge, die die Lehrkräfte für Ihre Kinder vorbereitet haben, am Montag, 20.04. auszutragen. Hierfür ein recht herzliches Dankeschön!

 

In welcher Art und Weise der stufenweise Wiedereinstieg an den Schulen ab dem 4. Mai möglich sein wird hängt von der weiteren Entwicklung des lnfektionsgeschehens ab. Auch bedarf es an genügend Vorlaufszeit, um den stufenweisen Wiedereinstieg organisieren und planen zu können. Diesbezüglich sind wir Schulleiter in engem Austausch mit unseren Dienstaufsichtsbehörden.

 

In diesem Zusammenhang möchte ich Sie darüber informieren, dass wir Schulen gehalten sind alle außerunterrichtlichen Aktivitäten bis zum Ende diesen Kalenderjahres abzusagen – in unserem Falle bedeutet dies, dass in diesem Schuljahr der Wandertag, der Sporttag und unser Schulfest nicht stattfinden werden und im neuen Schuljahr wir leider auch keine Einschulungsfeier stattfinden lassen dürfen.

 

Ich bedaure dies sehr, aber der Schutz der Gesundheit ist das vorangige Ziel.

 

Ich wünsche Ihnen alles Gute und verbleibe

 

 

mit freundlichen Grüßen

 

 J. Rempe, Rektorin

 

                                                                06.04.2020

Liebe Eltern!

 

Die Zeit der Corona Krise bringt viele Herausforderungen mit sich, die wir alle versuchen bestmöglich zu meistern. Dies birgt positive Synergieeffekte, um die mein Kollegium und ich sehr dankbar sind und die wir gerne für Ihre Kinder nutzen.

Mir ist bewusst, was besonders Sie, liebe Eltern, momentan leisten: Homeoffice und Kinderbetreuung, Vermittlung von Lerninhalten, die reguläre Alltagsbewältigung und ganz nebenbei sind Sie täglich darum bemüht, Ihre Kinder dahingehend zu motivieren durchzuhalten.

Das Lehrerkollegium und ich erhalten regelmäßig positive Rückmeldungen, dass wir trotz dieser Krise mit unserer Vermittlung von Unterrichtsinhalten an unsere Schüler auf dem richtigen Weg sind.

Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich Ihnen leider noch nicht sagen, wie es nach den Osterferien weitergeht. Wir Schulleiter sind jedoch im regelmäßigen Kontakt mit unseren Dienstaufsichtsbehörden, die entsprechend des Virusverlaufs darum bemüht sind, eine gute Lösung zu finden. Ich werde Sie über Neuerungen auf dem Laufenden halten.

 

Für Ihre Unterstützung in den letzten Wochen möchte ich gerne meinen Dank aussprechen.

Auch für die Mühen des Lehrerkollegiums auf digitalem Wege Unterrichtsinhalte zu vermitteln, möchte ich mich recht herzlich bedanken.

 

Trotz der schwierigen Zeit  wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie erholsame Feiertage und frohe Ostern!

 

 

 

 

J. Rempe, Rektorin