Corona-Infobox

Einwilligungserklärung zur Teilnahme an [...]
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An allen Veranstaltungen gilt die 3G-Regel!

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Regelung Maskenpflicht ab dem 18.10.2021:

 

 

  • Grundsätzlich gilt keine Maskenpflicht im Klassenzimmer für Schülerinnen und Schüler der Grundschule.

 

  • Außerhalb der Unterrichts- und Betreuungsräume bleibt die Maskenpflicht unverändert.

 

  • Die Maskenpflicht gilt weiterhin generell beim Eintritt der „Alarmstufe“ (bei entsprechendem Anstieg des Infektionsgeschehens).

 

 

Aus: Corona-Verordnung Schule vom 15.10.21, Kultusminsterium Baden-Württemberg

 

 

 

 

J. Rempe, Schulleitung

 

 

Schulordnung 2021/22 unter Pandemiebedingungen

der Grundschule Gottenheim

           

Präambel

 

Die Schule ist ein Ort, an dem viele verschiedene Menschen miteinander arbeiten und leben.

Das verpflichtet uns alle dazu, jeden in die Gemeinschaft einzubeziehen, die Eigenart des anderen zu achten und sich mit Respekt zu begegnen.

Die Grundschule Gottenheim legt besonderen Wert auf auf ein höfliches und freundliches Miteinander.

 

 

Grundsätzliches

 

Wir verhalten uns so, dass ein störungsfreies Lehren und Lernen für alle möglich ist. Wir achten auf dem gesamten Schulgelände auf Ruhe.

 

Generell gelten die Hygienehinweise des Kultusministeriums in ihrer jeweils gültigen Fassung.

Bestimmte Hygieneanforderungen müssen erfüllt werden. Aus diesem Grund treten auch in diesem Schuljahr Veränderungen in der Pausenordnung und dem Verhalten im Schulhaus auf

(„Durchmischung“):

 

 

Schulstunden und Pausenzeiten:

                                    

 

1. Stunde

  7.55 Uhr –   8.40 Uhr

 

5 Minuten Ankommenszeit zur 2. Stunde

2. Stunde

  8.45 Uhr –   9.30 Uhr

 

9.30 – 9.45

Hofpause/ Vesperpause

3. Stunde

  9.45 Uhr – 10.30 Uhr

 

4. Stunde

10.30 Uhr – 11.15 Uhr

 

11.15 – 11.30

Hofpause/ Vesperpause

5. Stunde

11.35 Uhr – 12.20 Uhr

 

6. Stunde

12.20 Uhr – 13.05 Uhr

 

 

Gemäß den Vorgaben des Kultusministeriums „Regelbetreib unter Pandemiebedingungen“ werden die Schüler von den Lehrkräften an ihren Wartebereichen abgeholt und betreten gemeinsam mit

ihren Lehrkräften 10 Minunten vor Unterrichtsbeginn über den für ihre Schulklasse vorgesehenen Eingang das Schulhaus. Sie richten ihre Schulsachen und setzen sich, nachdem sie sich die Hände gewaschen haben, auf ihren Platz.

 

Eine Durchmischung mit anderen Klassen ist innerhalb der Schule nicht gestattet. Aus diesem Grund finden die Pausen gestaffelt, d.h. nur eine bestimmte Anzahl von Schulklassen betreten den abgetrennten Pausenhof, statt.

Um Störungen während des Unterrichts anderer Klassen zu vermeiden, ist die Ankommenszeit zur 2. Stunde etwas verkürzt.

 

 

Für Schüler, die z. Bsp. durch die Berufstätigkeit der Eltern früher zur Schule kommen, steht die Kernzeit zur Verfügung. Anmeldungen erfolgen bei Frau Hunn unter der Telefonnummer: 07665/5290067.

 

 

Verhalten im Flur und Klassenzimmer

 

Um nicht sich selbst oder gar andere zu gefährden und um eine „Durchmischung“ zu vermeiden, rennen und toben unsere Schülerinnen und Schüler nicht in den Gängen oder im Treppenhaus und auch nicht im Klassenzimmer herum. Das Rutschen auf dem Treppengeländer ist aus Sicherheitsgründen verboten. Die anderen Klassenzimmer und Fachräume betreten unsere Schülerinnen und Schüler nur mit Erlaubnis des entsprechenden Klassenlehrers/Fachlehrers.

 

 

Hofpause

 

Die Hofpausen werden in diesem Schuljahr aus Pandemiegründen gestaffelt stattfinden

 

Die Hofpause dient der Erholung und der Stärkung der Schulgemeinschaft. Aus diesem Grund verlassen unsere Schülerinnen und Schüler bei Pausenbeginn rasch das Klassenzimmer und halten sich im Schulhof auf. Aus Sicherheitsgründen wird das Schulgelände ohne Erlaubnis nicht verlassen und es werden die Anweisungen der Aufsicht führenden Lehrer befolgt. Bei Regen bleiben unsere Schülerinnen und Schüler im Klassenzimmer.

 

 

Sportunterricht

 

Vor Beginn des Sportunterrichts warten alle Schüler im

Klassenzimmer bzw. in der Umkleidekabine,

bis sie vom Sportlehrer abgeholt werden. In den Umkleideräumen

wird nicht rumgeschrien und getobt.

 

 

Schulschluss

 

Damit die Eltern und das Kernzeitteam sich keine Sorgen um Ihr Kind/ das ihnen anvertraute Kind machen müssen, verlassen unsere Schülerinnen und Schüler nach Schulschluss zügig das Gebäude über den ihnen zugeweisenen Ausgang und treten ihren Heimweg an bzw. gehen sofort in die Kernzeit.

 

 

Schuleigentum

 

Mit allen Gegenständen der Schule und dem Eigentum unserer

Mitschüler gehen wir sorgsam um.

 

 

Sauberkeit/Hygiene:

 

Es gelten die jeweils gültigen Hygienevorschriften des Robert Koch Insituts.

 

Unsere Schülerinnen und Schüler halten das Schulgebäude und den Schulhof sauber. Abfälle werden in die entsprechenden Müllbehälter entsorgt. Nach Unterrichtsschluss sorgt die Klasse dafür, dass das Zimmer in ordentlichem Zustand verlassen wird.

 

 

 

 

J. Rempe, Rektorin

 

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Terminvergabe Schulleitung

 

Pandemiebedingt ist ein Termin für ein Gespräch mit Frau Rempe nur nach erfolgter Absprache möglich.

 

Bitte nutzen Sie dazu die folgenden Kommunikationswege:

 

Tel.: 07665 -94 710 28  (AB)

Mail:poststelle@04145956.schule.bwl.de

An dieser Stelle können Sie folgende Info-Dokumente einsehen bzw. Links aufrufen

 

 

  • Hygienehinweise für Schulen (PDF vom 24.04.2020)

 

  • Die Anmeldung zur erweiterten Notfallbetreuung erfolgt über die Gemeinde Gottenheim unter www.gottenheim.de

 

  • Informationen des Kultusministeriums einzusehen unter:  www.km-bw.de

 

 

Hygienehinweise

Corona-Pandemie
Hygienehinweise für die Schulen in Baden-Württemberg


INHALT
1. Zentrale Hygienemaßnahmen
2. Raumhygiene: Klassenräume, Fachräume, Aufenthaltsräume, Verwaltungsräume,
Lehrerzimmer und Flure
3. Hygiene im Sanitärbereich
4. Infektionsschutz in den Pausen
5. Risikogruppen
6. Wegeführung und Unterrichtsorganisation
7. Besprechungen, Konferenzen und Veranstaltungen
8. Meldepflicht


VORBEMERKUNG
Die Vorgaben des § 1 Absatz 2 Corona-VO der Landesregierung in der jeweils geltenden Fassung sind zu beachten. In der Regel verfügen Schulen nach § 36 i.V.m. § 33 Infektionsschutzgesetz (IfSG) über einen einrichtungspezifischen Hygieneplan, in dem die wichtigsten Verfahrensweisen zur Infektionshygiene festgelegt sind, um durch ein hygieneorientiertes Verhalten und ein gesundheitsförderliches Umfeld zur Gesundheit der Schülerinnen und Schüler und aller an der Schule Beteiligten beizutragen.


Die vorliegenden Hinweise dienen als Ergänzung zu dem von der einzelnen Schule erstellten Hygieneplan. Die Hinweise sind auch dann zu beachten, wenn für die Schule keine Verpflichtung zur Aufstellung eines Hygieneplans besteht. Schulleitungen sowie Pädagoginnen und Pädagogen gehen bezüglich der Hygiene mit gutem Beispiel voran und sorgen zugleich dafür, dass die Schülerinnen und Schüler die Hygienehinweise ernst nehmen und umsetzen. Alle Beschäftigten der Schulen, die Schulträger, alle Schülerinnen und Schüler sowie alle weiteren regelmäßig an den Schulen arbeitenden Personen sind darüber hinaus gehalten, sorgfältig die aktuellen Hygienehinweise der
Gesundheitsbehörden, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bzw. des Robert Koch-Instituts (RKI) zu beachten.
Über die Hygienemaßnahmen sind das Personal, die Schülerinnen und Schüler und die Erziehungsberechtigten jeweils auf geeignete Weise zu unterrichten. Die Gesundheitsbehörden
stellen hierfür Materialien zur Verfügung, z. B. unter
https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de oder https://km-bw.de/Coronavirus.


1. ZENTRALE HYGIENEMAßNAHMEN
Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion über die Atemwege. Darüber hinaus ist eine Infektionsübertragung auch indirekt über die Hände möglich, die dann mit Mund-, Nasenschleimhaut oder der Augenbindehaut in Kontakt kommen. Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick :

Abstandsgebot: Mindestens 1,50 m Abstand halten. Davon ausgenommen sind
solche Tätigkeiten, bei denen eine engere körperliche Nähe nicht zu vermeiden
ist; in diesen Fällen sind geeignete Schutzmaßnahmen wie das Tragen einer
Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich.

Gründliche Händehygiene (z. B. nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen;
nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln; nach Kontakt mit Treppengeländern, Türgriffen, Haltegriffen etc., vor und nach dem Essen; vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen einer Mund-Nasen-Bedeckung, nach dem Toiletten-Gang) durch
a) Händewaschen mit hautschonender Flüssigseife für 20 – 30 Sekunden (siehe
auch https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/) oder, wenn dies nicht
möglich ist,
b) Händedesinfektion: Das sachgerechte Desinfizieren der Hände ist dann
sinnvoll, wenn ein gründliches Händewaschen nicht möglich ist. Dazu muss Desinfektionsmittel in ausreichender Menge in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände einmassiert werden.
Dabei ist auf die vollständige Benetzung der Hände zu achten 
(https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/desinfektionsmittel.html).
Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den
wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen
Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.

 

Mund-Nasen-Bedeckung tragen: Das Risiko, eine andere Person durch Husten,
Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz).
Im Unterricht ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bei gewährleistetem
Sicherheitsabstand nicht erforderlich, gleichwohl aber zulässig. Sollten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte in der Schule eine Mund-Nasen-Bedeckung verwenden wollen, so spricht nichts dagegen.
Für den richtigen Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung hat das Sozialministerium Informationen zusammengestellt: https://sozialministerium.badenwuerttemberg.
de/de/service/presse/meldung/pid/auch-einfache-masken-helfen/
Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere nicht die Schleimhäute berühren,
d.h. nicht an Mund, Augen oder Nase fassen. 

Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln praktizieren. Öffentlich zugängliche Handkontaktstellen wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe
möglichst nicht mit der Hand anfassen, z. B. Ellenbogen benutzen.
 Bei Krankheitszeichen (z. B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust
Geschmacks-/Geruchssinn, Halsschmerzen) in jedem Fall zu Hause bleiben und
ggf. medizinische Beratung/ Behandlung in Anspruch nehmen

.
2. RAUMHYGIENE: KLASSENRÄUME, FACHRÄUME, AUFENTHALTSRÄUME,
VERWALTUNGSRÄUME, LEHRERZIMMER UND FLURE

Abstandsgebot: Auch im Schulbetrieb muss ein Abstand von mindestens 1,50 m eingehalten werden. Das bedeutet, dass die Tische in den Klassenräumen entsprechend weit auseinandergestellt werden müssen und damit deutlich weniger Schülerinnen und Schüler pro Klassenraum zugelassen sind als im Normalbetrieb. Die maximale Gruppengröße
richtet sich somit nach der Raumgröße.

Bei der Durchführung von Unterricht ist das Abstandsgebot jeweils zu beachten. Partner- und Gruppenarbeit sind ausgeschlossen. Bei Tätigkeiten, bei denen eine engere körperliche Nähe nicht zu vermeiden ist, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich.
Die Nahrungszubereitung mit Schülerinnen und Schülern ist ausschließlich zur Prüfungsvorbereitung und -durchführung in den entsprechenden Berufsaus und
-weiterbildungen sowie der Berufsvorbereitung zulässig.
Praktischer Sportunterricht kann aus Gründen des Infektionsschutzes derzeit nicht stattfinden.
Ausgenommen davon sind die fachpraktische Abiturprüfung und der Sportunterricht in der Kursstufe. Hierzu ergehen zu gegebener Zeit gesonderte Hinweise.
Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Mehrmals täglich, mindestens in jeder Pause, ist eine Querlüftung bzw. Stoßlüftung bei vollständig geöffneten Fenstern, ggf. auch Türe über mehrere Minuten vorzunehmen. Aus Sicherheitsgründen verschlossene Fenster müssen daher für die Lüftung unter Aufsicht einer Lehrkraft geöffnet werden. Fenstergriffe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. auch Einmaltaschentuch oder Einmalhandtücher verwenden. 
Können aufgrund baulicher Maßnahmen Fenster in einem Raum dauerhaft nicht geöffnet werden, ist er für den Unterricht nicht geeignet, es sei denn, es ist eine effektive raumlufttechnische Anlage (Lüftungsanlage) vorhanden.
Reinigung Die DIN 77400 (Reinigungsdienstleistungen Schulgebäude – Anforderungen an die Reinigung) ist zu beachten. Sie definiert Grundsätze und Mindestanforderungen für eine vertragsgemäße, umweltbewusste und hygienische Schulreinigung unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen hinsichtlich Technik und Methoden der Gebäudereinigung und rechtlicher Anforderungen durch das Infektionsschutzgesetz. 
Ergänzend dazu gilt:
In der Schule steht die Reinigung von Oberflächen im Vordergrund. Dies gilt auch für Oberflächen, denen antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben werden müssen, da auch hier Sekrete und Verschmutzungen mechanisch entfernt werden sollen. Handkontaktflächen sollen besonders gründlich und in stark frequentierten Bereichen mindestens täglich, ggf. auch mehrmals täglich, mit einem tensidhaltigen Reinigungs Coronamittel gereinigt werden (Das SARS-CoV-2-Virus ist ein behülltes Virus, dessen Lipidhülle durch die Tenside in Reinigungsmitteln inaktiviert wird, sodass eine sorgfältige Reinigung
in diesem Kontext ausreichend ist):
:
• Türklinken und Griffe (z. B. Schubladen- und Fenstergriffe) sowie der Umgriff
der Türen,
• Treppen- und Handläufe,
• Lichtschalter,
• Tische, Telefone, Kopierer (Handkontaktflächen),
• alle weiteren Griffbereiche, wie z. B. Computermäuse und Tastaturen. 


3. HYGIENE IM SANITÄRBEREICH
In allen Toilettenräumen müssen ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereitgestellt und regelmäßig aufgefüllt werden. Entsprechende Auffangbehälter für Einmalhandtücher sind vorzuhalten.
Damit sich nicht zu viele Schülerinnen und Schüler zeitgleich in den Sanitärräumen aufhalten, muss zumindest in den Pausen durch eine Lehrkraft eine Eingangskontrolle durchgeführt werden. Am Eingang der Toiletten muss durch gut sichtbaren Aushang darauf hingewiesen werden, dass sich in den Toilettenräumen stets nur einzelne Schülerinnen und Schüler (Zahl in Abhängigkeit von der Größe des Sanitärbereichs) aufhalten dürfen. Beispielsweise können entsprechende Abstandsmarkierungen in und vor
den Toilettenräumen angebracht werden.
Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden sind täglich zu reinigen. Bei Verschmutzungen mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem ist nach Entfernung der Kontamination mit einem mit Flächendesinfektionsmittel getränkten Einmaltuch eine gezielte Desinfektion erforderlich. Dabei sind Arbeitsgummihandschuhe zu tragen. Wickelauflagen sind unmittelbar nach Nutzung zu desinfizieren.


4. INFEKTIONSSCHUTZ IN DEN PAUSEN
Auch in den Pausen muss gewährleistet sein, dass der vorgegebene Abstand gehaltenwird. Versetzte Pausenzeiten können vermeiden, dass zu viele Schülerinnen und Schüler zeitgleich die Sanitärräume aufsuchen. Aufsichtspflichten müssen im Hinblick auf veränderte Pausensituationen angepasst werden (u. a. geöffnete Fenster, körperliche  Auseinandersetzungen zwischen Schülerinnen und Schülern, „tote“ Ecken im Schulgelände).
In Pausenräumen und Kantinen/Mensen ist ausreichender Abstand sicherzustellen, z. B. dadurch, dass Tische und Stühle nicht zu dicht beieinanderstehen. Sofern eine
Mittagsverpflegung angeboten wird, ist darauf zu achten, dass möglichst keine Warteschlangen bei der Essensaus- und Geschirrrückgabe sowie an der Kasse entstehen. Hierfür können z. B. Abstandsmarkierungen angebracht werden, wenn erforderlich. Ggf. sind die Kantinen- und Essensausgabezeiten zu erweitern. Die Tische sind beim Schichtbetrieb zwischen den Schichten grundsätzlich zu reinigen. Pausen- oder Kioskverkauf darf nicht angeboten werden.


5. RISIKOGRUPPEN
Bei bestimmten Personengruppen ist das Risiko für einen schweren COVID-19-
Krankheitsverlauf höher (siehe Hinweise des Robert Koch-Instituts
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html).
Dazu zählen insbesondere Menschen mit relevanten Vorerkrankungen wie
• Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung
und Bluthochdruck)
• chronische Erkrankungen der Lunge (z. B. COPD)
• chronischen Lebererkrankungen
• Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
• Krebserkrankungen
• ein geschwächtes Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer
Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von
Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können,
wie z. B. Cortison).
Die genannten Personengruppen sind von der Präsenzpflicht an der Dienststelle entbunden und kommen ihren Dienstaufgaben von zuhause nach. Entsprechendes gilt für Schwangere. 
Diejenigen Lehrkräfte, die das 60. Lebensjahr bereits vollendet haben, sind von der Präsenzpflicht an der Schule befreit, sofern sie sich nicht freiwillig für den Dienst an der Schule entscheiden. Dies kann auch in einer Mischung aus Präsenzunterricht und Fernlernangeboten
erfolgen.
Lehrkräfte, die mit Menschen mit relevanten Vorerkrankungen oder Schwangeren in häuslicher Gemeinschaft leben, können entscheiden, ob sie ihrer Dienstpflicht in Form von Präsenzunterricht oder Fernlernangeboten nachkommen. 
Eine Schwerbehinderung allein ohne Vorliegen einer risikoerhöhenden Erkrankung bietet keinen Grund dafür, dass diese Personen nicht als Lehrkräfte im Präsenzunterricht eingesetzt werden können.
Bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern mit relevanten Vorerkrankungen entscheiden die Erziehungsberechtigten über die Teilnahme am Unterricht. Gleiches gilt, wenn im Haushalt Personen (Eltern, Geschwister) leben, die einer Risikogruppe angehören. Für eine ggf. Teilnahme an Prüfungen werden - soweit irgend möglich - individuelle räumliche Möglichkeiten eröffnet. Hierzu ergehen noch gesonderte Hinweise.
Für schwangere Schülerinnen gelten die Regelungen analog zu den Risikogruppen.


6. WEGEFÜHRUNG UND UNTERRICHTSORGANISATION
Es ist darauf zu achten, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig über die Gänge zu den Klassenzimmern und in die Schulhöfe gelangen. Die Schulen sind aufgefordert, ein jeweils den spezifischen räumlichen Gegebenheiten angepasstes Konzept zur Wegeführung zu entwickeln. Für räumliche Trennungen kann dies z. B. durch Abstandsmarkierungen
auf dem Boden oder an den Wänden erfolgen. Einzelne Pausenbereiche
sollten getrennt voneinander ausgewiesen werden.
Soweit die örtlichen Verhältnisse dies zulassen, wird zudem empfohlen, den Unterrichtsbeginn für die verschiedenen Klassen flexibel zu gestalten, damit die Stoßzeit zum Unterrichtsbeginn vermieden wird. Die Zeit des Unterrichtsbeginns soll möglichst entzerrt werden. Sofern sich im unmittelbaren Umkreis der Schule Warteplätze für den Schülerverkehr oder den öffentlichen Personennahverkehr befinden, muss nach Schulschluss durch geeignete Aufsichtsmaßnahmen dafür gesorgt werden, dass Abstands- und Hygieneregeln auch dort eingehalten werden. Ebenso ist zu beachten, dass die Schülerinnen und Schüler im öffentlichen Personennahverkehr eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen haben.


7. BESPRECHUNGEN, KONFERENZEN UND VERANSTALTUNGEN
Besprechungen und Konferenzen müssen auf das absolut notwendige Maß begrenzt werden. Dabei ist auf die Einhaltung des Abstandsgebotes zu achten. Video- oder Telefonkonferenzen sind zu bevorzugen. Lehrkräfte ohne Präsenzpflicht an der Schule können nur über Video- oder Telefonkonferenzen an Besprechungen oder Konferenzen teilnehmen. Klassen- und lternversammlungen sowie alle außerunterrichtlichen Veranstaltungen
der Schule sind untersagt. 


8. MELDEPFLICHT
Aufgrund der Coronavirus-Meldepflichtverordnung i. V. m. § 8 und § 36 des Infektionsschutzgesetzes sind sowohl der Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von
COVID-19 Fällen in Schulen dem Gesundheitsamt zu melden.